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Unterricht: Der Alpenrhein

Didaktische Hinweise

Die erste Folge der Reihe Geomorphologie kann im Erdkundeunterricht der Sekundarstufe I und II in zwei verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt werden:

  • Landeskundlicher Ansatz (häufig Sek I): der Alpenraum wird behandelt und dabei wird sowohl die Formung der Täler durch physische Faktoren als auch durch den Menschen thematisiert. Bei den anthropogenen Einflüssen ist die Siedlungslage auf Schwemmfächern genauso hervorzuheben wie die Flussbegradigungen.
  • Thematischer Ansatz (häufig Sek II): Bei der Behandlung der Oberflächenformung der Erde sollten die exogenen Kräfte Wasser und Eis besondere Berücksichtigung finden. Das Wirken der Kräfte wird am Beispiel eines Alpentales verdeutlicht unter der Fragestellung: Wo finden wir glaziale, wo fluviale Formen?

Lernziele

Die Schüler sollen

  • erkennen, dass der Rhein zwei Quellflüsse hat
  • den Formenschatz kennenlernen, der auf der Kraft des Wassers beruht
  • erkennen, dass dieser Formenschatz von der wechselnden Widerständigkeit des Untergrunds abhängt
  • die anthropogenen Veränderungen von Flussläufen und Tallandschaften kennenlernen