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Unterricht: Making-of: Der Dom zu Essen – Wie eine Kirche zum Filmstar wird

Geschichtsdokumentationen werden Ihren Schülerinnen und Schülern im Fernsehen noch häufiger begegnen. Heutzutage arbeiten viele Dokumentarfilme damit, durch Spielszenen und inszenierte Bilder Spannung zu erzeugen. Sich mit der Machart der Filme zu beschäftigen, ist ein wichtiges Stück Medienkompetenz. Das 15-minütige Making of "Der Dom zu Essen – Wie eine Kirche zum Filmstar wird" erklärt die filmischen Mittel und deren Zweck.

Besondere filmische Mittel

  • In der Kirche bedient ein Mann eine Nebelmaschine, aus der Nebel strömt. Nebel sorgt für mystische Stimmung; Rechte: WDR

Das Making-of sollte nach der Behandlung des "Hauptfilms" angesehen werden. Vorher überlegen die Schüler selbst, ob ihnen besondere filmische Mittel aufgefallen sind. Aufgrund ihrer Fernseherfahrung fällt den Schülerinnen und Schülern in der Regel einiges auf.

Die Sammlung kann im Unterrichtsgespräch erfolgen oder als kurze Gruppenübung mit Arbeitsblatt 1 "Zettellawine". Die auffälligsten filmischen Mittel sind die Spielszenen, die in die Zeit des Mittelalters versetzen, und die besondere Lichtsetzung im Dom, die die Mächtigkeit und Erhabenheit des Baus betont. Vielleicht bemerkt sogar eine Schülerin oder ein Schüler, dass Nebel eingesetzt wurde. Die Kamerafahrten betonen ebenfalls die Größe der Kirche.

Im Anschluss an das Dokudrama sehen sich die Schüler das Making-of an und notieren dabei auf Arbeitsblatt 2 "Filmbeobachtung", was zu den besonderen filmischen Mitteln gesagt wird. Sie tauschen ihre Notizen mit dem Nachbarn aus und das Ergebnis wird in der Klasse besprochen.

Aufgaben am Filmset

Wenn Sie das Thema vertiefen wollen, können die spezifischen Mittel anhand der vorgestellten Aufgaben am Filmset näher besprochen werden. Im Film werden Regisseur, Produzent, Tonmeister, Kameramann, Drehbuchautorin, Cutter und die anderen Beteiligten vorgestellt. Sie beschreiben ihre Aufgaben und erklären die besonderen Herausforderungen bei der Arbeit an diesem Dokudrama. Jede Schülerin und jeder Schüler sucht sich einen Beruf aus und beschreibt auf Arbeitsblatt 3 "Berufe am Filmset" die Aufgaben des eigenen Berufs etwas genauer. Dafür schauen sie sich den Film noch einmal an. Wichtig ist, dass sie nicht nur die allgemeinen Tätigkeiten ihres Berufs notieren, sondern auch, was die besonderen Aufgaben bei diesem Film sind.

Wenn der Beruf der Drehbuchautorin besprochen wird, kann thematisiert werden, dass viele Dokumentarfilme ohne Drehbücher arbeiten. Je nach Thema beobachten sie Geschehnisse oder begleiten Personen mit der Kamera und interviewen sie. Der endgültige rote Faden entsteht erst im Schnitt. Beim Dokudrama ist es anders: Die Geschichte, die erzählt werden soll, wird vorher festgelegt. Die Drehbuchautorin sucht aus den vielen Fakten zur 1100-jährigen Geschichte des Doms diejenigen aus, die die Geschichte am besten wiedergeben und schreibt daraus den Ablauf mit einem interessanten roten Faden.

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  • Externer LinkFernsehberufe

    Auch die Sendung "Fernsehberufe" fördert die Medienkompetenz: Sie blickt hinter die Kulissen der TV-Welt und zeigt, wie Toningenieure, Cutter, Regisseure, Maskenbildner und Kameraleute arbeiten und was sie alles können müssen. Am Bespiel von der ARD Kindersendung "neuneinhalb" und der Sportschau werden einzelne Arbeitsschritte und -techniken gezeigt und erklärt.