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Unterricht: Lebensentwürfe

Dinge auszuprobieren, die so gar nicht zu den gewohnten Handlungsmustern zu passen scheinen – das fällt vielen Jugendlichen eher schwer. Gleichzeitig suchen sie nach dem eigenen Ich, nach dem ganz persönlichen Lebensentwurf. Die vorliegende Unterrichtseinheit soll Schülerinnen und Schüler darin bestärken, festgefahrene Routinen zu durchbrechen. Und sie soll außerdem motivieren, neue und unbekannte Wege zu beschreiten, um mehr über sich selbst zu erfahren und die eigene Persönlichkeit reflektiert zu entwickeln. Die Vorschläge richten sich vorwiegend an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 9/10.

Selbstversuche

  • Im Bild ist der Brief zu sehen, den das Werwolf-Team an Anna geschrieben hat; Rechte: WDR Anna muss sich einen Tag lang für Arme einsetzen.

Ein fester Bestandteil der Sendereihe "Du bist kein Werwolf" ist der "Selbstversuch". Dabei begleitet ein Filmteam einen Jugendlichen, der einen Tag lang etwas Neues ausprobiert. Einen Tag nur lächeln, einen Tag ohne Geld auskommen, einen Tag nur Unbekanntes essen – vielen Jugendlichen fällt es nicht leicht, solche Aufgaben zu meistern.

Diese Versuche können auch für die Zuschauer anregend sein. Es bietet sich an, einige in verkürzter Form selbst auszuprobieren und die Ergebnisse zu dokumentieren. Wenn Sie Themen der Werwolf-Folgen aufgreifen möchten, sollten die Schülerinnen und Schüler die Selbstversuche erst nach ihrem eigenen Versuch ansehen.

Arbeitsblatt 1 "Überblick Selbstversuche" listet alle 15 Themen der Selbstversuche auf.

Wenn die Klasse sich eigene Selbstversuche überlegt, sollten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit den vorliegenden Selbstversuchen auseinandersetzen. Jede Schülerin und jeder Schüler wird zum "Experten" für einen der Versuche und beantwortet die Fragen auf dem Arbeitsblatt 2 "Beobachtung Selbstversuche". Bei der Beobachtung geht es unter anderem darum, sich in die Situation der Jugendlichen aus den Filmen hineinzuversetzen. Die Schüler berichteten sich gegenseitig von den Experimenten und beurteilen sie.

Anschließend entwickelt die Klasse Ideen für eigene Versuche und wählt sie aus. Die Ideen werden an der Tafel oder an einer Wandzeitung aufgehängt. Alle Schülerinnen und Schüler sehen sich die Vorschläge an und bewerten sie mithilfe grüner und roter Punkte als geeignet oder ungeeignet. Anschließend werden die Vorschläge, die die Klasse selbst ausprobieren will, gemeinsam ausgewählt.

Für die Umsetzung werden Zweierteams – oder größere Gruppen – gebildet. Einer der beiden Schüler führt einen Selbstversuch durch, der andere dokumentiert ihn – entweder mit Fotos und Text oder per Video. Welchen Vorschlag die Gruppen ausführen, entscheidet das Los. Eine genaue Anleitung für dieses Vorhaben finden Sie in AB 3 "Eigener Selbstversuch". Die Dokumentation der Selbstversuche wird anschließend in der Klasse präsentiert und besprochen.

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