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Sendungsinhalt: Von Holz- und Lederschuhen

Viele Menschen im Pfälzer Wald waren darauf angewiesen neue Einnahmequellen zu finden, um zu überleben. Nachdem 1790 die Residenz in Pirmasens aufgelöst wurde, begannen die arbeitslosen Soldaten aus Uniformen Schuhe zu nähen. Im 19. Jahrhundert führte die wachsende Nachfrage nach Lederschuhen zur Gründung zahlreicher Schuhmanufakturen, und Pirmasens wurde zu einem Zentrum der Schuhindustrie. Die Firma Peter Kaiser ist eine der wenigen, die auch heute noch erfolgreich Schuhe produziert.

Filmskript: Von Holz- und Lederschuhen

Von Holz- und Lederschuhen

Kapitelübersicht:

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Holzschuhe

00:00 – 02:41

Noch vor 100 Jahren gab es in fast jedem Dorf einen Holzschuhmacher. Feineres Schuhwerk konnten sich nur wenige Menschen leisten. Wurden einst die Schuhe in reiner Handarbeit gefertigt, erleichterten bald Maschinen die Herstellung.

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Schuhe aus dem Stoff von Uniformen

02:41 – 05:09

Als 1790 die Residenz des Landgrafen Ludwig IX in Pirmasens aufgelöst wurde, verloren 2400 Soldaten ihre Existenzgrundlage und begannen aus dem Stoff ihrer Uniformen Schuhe zu nähen: Der Auftakt zu Entstehung der Schuhindustrie in der Stadt.

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Lederschuhe und Gerber

05:09 – 09:01

Im 19. Jahrhundert war der Lebensstandard gestiegen und das Bürgertum fragte nach Lederschuhen. In den Städten entstanden Gerberviertel. Die Felle wurden im Fluss eingeweicht, am Schabebaum geschabt und lagerten dann in einer gerbsäurehaltigen Brühe.

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Heimarbeit in der Schuhindustrie

09:01 – 10:50

Der Beruf der Stepperin ist ein klassischer Frauenberuf. Die Schuhfabrik stellte den Frauen zu Hause Steppmaschinen zur Verfügung und belieferte sie mit Arbeit. Ein Vorteil für beide Seiten: Die Frauen konnten sich um Familie und Landwirtschaft kümmern, die Fabriken sparten Platz und hatten keine soziale Verantwortung.

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Moderne Schuhproduktion

10:50 – 13:45

Maschinen und Arbeitsteilung ermöglichten die Massenproduktion. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs Pirmasens rasant, die Schuhfabriken zogen Arbeitskräfte an. 1866 führte Peter Kaiser in seiner Firma eine Dampfmaschine ein, die die Maschinen antrieb.

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Die Konkurrenz in der Schuhindustrie

13:45 – Ende

In den vergangenen Jahrzehnten sind viele der Pirmasenser Schuhfabriken der billigeren ausländischen Konkurrenz zum Opfer gefallen. Wer überleben will, muss auf Qualität setzen.