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Sendungsinhalt: Von Eisen und Sandstein

Die Farbe des Buntsandsteins im Pfälzer Wald rührt von Eisenoxiden her. Schon die Römer nutzten das Eisenerz dieser Gegend. Im 19. Jahrhundert wurden aus Schmieden große Industriebetriebe, und die Gienanth-Eisenwerke waren bald der wichtigste Arbeitgeber der Pfalz. Das Familien-Unternehmen führte eine Betriebskrankenkasse ein und baute Arbeiterwohnungen in unmittelbarer Nähe zum Werk und zum Herrenhaus. Die Firma stellt bis heute Gussstahl her, vor allem für die Auto- und Schiffsindustrie.

Filmskript: Von Eisen und Sandstein

Von Eisen und Sandstein

Kapitelübersicht:

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Buntsandstein und Eisenerz

00:00 – 02:26

Die rötliche Farbe des Buntsandsteins im Pfälzer Wald rührt von Eisenoxiden her. Schon die Römer nutzten hier das Eisenerz. Seit dem 18. Jahrhundert wird es industriell abgebaut.

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Die Geschichte der Eisenherstellung

02:26 – 07:37

Die Geschichte der Eisenherstellung ist verknüpft mit dem Namen der Familie von Gienanth. Ein Schmied aus der Schweiz gründete mit seinen Söhnen mehrere Eisenschmieden. Sein Nachfahre Ludwig Gienanth baute um 1800 in Eisenberg ein großes Eisenwerk auf, das von seinem Sohn Friedrich weitergeführt wurde. Als größter Arbeitgeber der Pfalz stellte die Firma gusseiserne Öfen, Treppen und landwirtschaftliche Geräte her und übernahm soziale Verantwortung für ihre Arbeiter.

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Buntsandstein als Baumaterial

07:37 – 10:31

Der rote Buntsandstein ist ein wichtiges Baumaterial für die Region - zu sehen am Speyrer Dom und an den Burgen des Pfälzer Waldes. Aber auch für einfachere Gebäude wurde er verwendet. Früher hatte fast jedes Dorf einen eigenen Steinbruch.

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Das Eisenwerk in Eisenberg – ein Gesamtkonzept

10:31 – Ende

In Eisenberg baute Friedrich von Gienanth neben dem Eisenwerk ein Herrenhaus und legte einen Landschaftspark an. Er versuchte, Arbeit, Kunst und Natur zusammenzuführen. Heute produziert die Gienanth GmbH gusseiserne Teile für Schiffsmotoren und für die Autoindustrie.