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Sendungsinhalt: Von Bauern und Winzern

Während im fruchtbaren Pfälzer Vorland Wein und Tabak gedeihen, sind die Böden im Pfälzer Wald karg und werfen wenig Ertrag ab. So wurde einst die anspruchslose Kartoffel zum idealen Hauptnahrungsmittel – bis die Kartoffelfäule im 19. Jahrhundert zu großen Hungersnöten führte. Der Wald war von jeher eine wichtige Nahrungsquelle: Die Menschen sammelten Pilze, Beeren und Esskastanien. Die Schweine suchten sich ihr Futter in den Eichen- und Buchenwäldern. Laub und Moos dienten als Streu im Stall.

Filmskript: Von Bauern und Winzern

Von Bauern und Winzern

Kapitelübersicht:

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Dreifelderwirtschaft und Kartoffeln

00:00 – 03:50

In der Pfalz gibt es fruchtbare und karge Landschaften. Im 17. Jahrhundert bauten Neusiedler aus der Schweiz die zerstörten Dörfer wieder auf und betrieben im nördlichen Bergland Dreifelderwirtschaft. Im Pfälzer Wald bauten sie Kartoffeln an. Heute haben viele Bauern in der Pfalz die Landwirtschaft aufgegeben, weil sie sich nicht mehr lohnt.

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Kartoffelfäule und Hungersnöte

03:50 – 05:16

Anfang des 18. Jahrhunderts hatte die Kartoffel das Getreide als Hauptnahrungsmittel abgelöst. Doch als sich in den 1840er Jahren von Irland kommend die Kartoffelfäule ausbreitete, brachen Hungersnöte aus.

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Der Wald als Nahrungsquelle für Mensch und Tier

05:16 – 09:13

Der Wald war auch als Nahrungsquelle von Bedeutung: Es wurden Kastanien, Beeren, Bucheckern, Eicheln und Pilze gesammelt. In Notzeiten stiegen Holzdiebstahl und Wilderei an. Laub und Moos dienen als Einstreu im Stall. Kühe und Schweine wurden morgens aus dem Dorf in den Gemeindewald oder auf die Weide getrieben.

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Weinanbau im Pfälzer Vorland

09:13 – 12:07

Im Pfälzer Vorland wird seit über 2000 Jahren Wein angebaut und ist noch immer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im Frühjahr ist Frost eine Gefahr für Triebe und Blüten. Einst versuchte man den Frost mit Feuern zu vertreiben.

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Tabak und Rückgang der Landwirtschaft

12:07 – Ende

Im milden Klima des Vorlands ist der Tabakanbau eine lange Tradition. Während früher Frauen aus dem Dorf die Blätter ernteten und zum Trocknen auffädelten, tun das heute Saisonarbeiter aus Rumänien. Denn viele Menschen sind abgewandert in die Industriezentren entlang des Rheins.