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Sendungsinhalt: Von Auswanderern und Wandermusikanten

Über Jahrhunderte war die Pfalz vom Kommen und Gehen geprägt. Immer wieder blieb vielen aus Not nichts anderes übrig, als ihre Heimat zu verlassen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Pfalz entvölkert und Mennoniten aus der Schweiz siedelten sich an. Im 18. und 19. Jahrhundert zwang die Armut dann viele Menschen zur Auswanderung nach Amerika. Einige Pfälzer wurden zu Berufsmusikern. Sie bereisten als Zirkusmusikanten die ganze Welt, kehrten jedoch immer wieder in ihre Heimat zurück.

Filmskript: Von Auswanderern und Wandermusikanten

Von Auswanderern und Wandermusikanten

Kapitelübersicht:

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Flucht, Einwanderung und Auswanderung

00:00 – 03:07

Nach dem Ende des 30-jährigen Kriegs im 17. Jahrhundert war die Pfalz fast menschenleer, denn viele der überlebenden Einwohner waren geflohen. Die ersten Neusiedler waren Mennoniten aus der Schweiz, die kamen, weil ihnen Religionsfreiheit und Land in Aussicht gestellt wurde. Im 18. Jahrhundert veranlassten Hungersnöte viele Pfälzer dazu, nach Amerika auszuwandern.

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Pfälzer Musikanten gehen hinaus in die Welt

03:07 – 08:58

m 19. Jahrhundert erkannten Musiker aus der Pfalz, dass sie in der Fremde Geld verdienen können. Blasorchester aus Mackenbach reisten nach Bayern und spielten auf Volksfesten. Für Tourneen in den USA brauchten die Musiker Pässe, Geld und Kleidung, bevor sie über Antwerpen per Schiff nach New York fuhren. Dort wurden sie von ausgewanderten Landsleuten freudig begrüßt und kamen auch bei anderen Amerikanern gut an.

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Not und Hunger führen zu einer weiteren Auswanderungswelle

08:58 – 10:57

Im 19. Jahrhundert lebte die Landbevölkerung in der Pfalz in Armut. Die Not verschlimmerte sich mit der Kartoffelfäule. Hungersnöte und verlockende Briefe von Verwandten aus Amerika lösten eine zweite Auswanderungswelle nach Nordamerika und Brasilien aus.

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Als Zirkusmusiker nach Asien und Nordafrika

10:57 – Ende

Die Musiker aus Mackenbach wandten sich nach dem Ersten Weltkrieg der Zirkusmusik zu. Mit dem Zirkus Hagenbeck reisten sie nach Japan, Singapur, Indien, Ägypten und Spanien.