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Sendungsinhalt: Die große Geldflut – Wie unser Finanzsystem funktioniert

Die Banken bringen weltweit immer mehr Geld in Umlauf. Mit der Liberalisierung der Finanzmärkte haben sich die Geldgeschäfte von der Realwirtschaft entkoppelt. Der Film erklärt wie die internationale Finanzwirtschaft funktioniert, welche Rolle die Europäische Zentralbank spielt und wie Kredite finanziert werden. So wird verständlich, wie Vermögende aufgrund niedriger Zinsen große Geschäfte machen, warum der Immobilienmarkt boomt, wie Unternehmen gewinnbringend verkauft werden und warum Finanzexperten einen Crash befürchten.

Filmskript: Die große Geldflut – Wie unser Finanzsystem funktioniert

Die große Geldflut – Wie unser Finanzsystem funktioniert

Kapitelübersicht:

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Immer mehr Geld im Umlauf

00:00 – 01:21

Jedes Jahr bringen die Banken mehr Geld in Umlauf. Welche Folgen hat das für Investoren und Privatleute?

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Zinsen, Kredite und die EZB

01:21 – 02:59

Die Zinsen der Banken richten sich nach dem Zinssatz der Europäischen Zentralbank. Dieser wurde immer weiter abgesenkt, unter anderem um verschuldeten Staaten günstige Kredite zu gewähren.

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Finanzwirtschaft und reale Wirtschaft

02:59 – 05:40

Große Geldmengen werden in den Finanzsektor investiert. Die Finanzwirtschaft hat sich weit von der realen Wirtschaft abgekoppelt. Neben real produzierten Gütern und erbrachten Dienstleistungen zählen auch Schulden und lediglich beabsichtigte Geldgeschäfte zur Finanzwirtschaft.

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Liberalisierung des Finanzsystems

05:40 – 07:59

Bis 1971 mussten Währungen in den westlichen Staaten mit Gold gedeckt sein. Dann ließ US-Präsident Nixon die Golddeckung aufheben. 1973 zog die gesamte westliche Welt nach. Die einst regulierten Finanzmärkte wurden liberalisiert, die Geschäfte der Banken explodierten, eine Geldlawine war die Folge.

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Der Geldschöpfungsprozess

07:59 – 12:24

Die wenigsten Menschen wissen, wie Geld entsteht. Nicht nur die staatlichen Notenbanken, sondern auch die privaten Banken schaffen Geld. Für Kredite wird elektronisches Geld geschaffen – mit großen Gewinnen für die Banken.

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Die Vollgeldinitiative

12:24 – 15:51

Eine Initiative in der Schweiz wirbt für ein stabiles Finanzsystem. Sie wollen, dass nur noch die staatlichen Notenbanken Geld schaffen, und dass deren Zinsgewinne dann der Allgemeinheit zugutekommen.

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Immobiliengeschäfte

15:51 – 18:57

In London werden die innerstädtischen Immobilien von Investoren aus aller Welt aufgekauft. Weil die Preise dabei in die Höhe schießen, wird Wohnraum im Stadtzentrum für Durchschnittsverdiener unerschwinglich. Es wird eine Immobilienblase befürchtet, die platzen könnte.

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Finanztransaktionssteuer

18:57 – 21:12

Geraint Anderson, ein ehemaliger Finanzinvestor, der Bücher über die Welt der Finanzen schreibt, fürchtet, dass das Finanzsystem, in dem Geld immer weiter verliehen wird, zusammenbrechen könnte. Eine Steuer auf spekulative Finanzgeschäfte könnte eine Lösung sein, doch niemand traut sich sie einzuführen.

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Kauf und Weiterverkauf von Unternehmen

21:12 – 24:03

Immer häufiger werden Unternehmen zu Spekulations-Objekten. Sie werden aufgekauft und gewinnbringend weiterverkauft. Oft gehen dabei Arbeitsplätze verloren. Nachdem die Firma WMF mehrmals verkauft wurde, fragen sich die Mitarbeiter wie es für sie weitergehen wird.

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Startup-Unternehmen und Kreditproblematik

24:03 – 28:14

Kleine Firmen, die an nachhaltigen Projekten arbeiten haben oft Probleme, Kredite zu bekommen. Und das, obwohl ihre Projekte die Zukunft von Gesellschaft und Umwelt im Auge haben - so auch eine Firma, die ein Elektroauto plant, das mit Sonnenenergie fahren soll.

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Schluss

28:14 – Ende

Aufgrund der Liberalisierung des Finanzmarkts prägen Banken die gesellschaftliche Entwicklung und haben viel Macht. Spezialisten befürchten, dass das jetzige Finanzsystem in die Katastrophe führt, wenn sich nichts ändert.