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Sendungsinhalt: Die Uhrmacher

Sie ist ein typisches Mitbringsel und auf der ganzen Welt bekannt: die Schwarzwälder Kuckucksuhr. Doch Uhren aus dem Schwarzwald gab es schon fast hundert Jahre bevor die Kuckucksuhr erfunden wurde. An langen Winterabenden stellten Bauern und deren Söhne und Knechte hölzerne Uhren her – ein Nebenverdienst, der für einige zum Beruf wurde und im Schwarzwald schließlich einen neuen Industriezweig begründete: die Uhrenproduktion. Sie erlebte Ende des 19. Jahrhunderts ihre Blütezeit mit der Einführung der Akkord- und Fließbandarbeit. Unangefochtener Exportschlager war und ist die Kuckucksuhr.

Filmskript: Die Uhrmacher

Die Uhrmacher

Kapitelübersicht:

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Die ersten Uhren

00:00 – 04:38

Die Uhr stieß auf große Begeisterung und machte die Schwarzwälder neugierig: Sie bauten sie aus Holz nach. Auch Ottmar Fehrenbach ist von den ersten Schwarzwalduhren fasziniert und baut sie noch heute in Heimarbeit nach den alten Vorbildern nach.

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Uhrmacher aus dem Schwarzwald in der Welt

04:38 – 09:18

Der Uhrenbau war für nicht erbberechtigte Bauernsöhne eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen oder gar in die Welt zu ziehen. In London gab es Mitte des 19. Jahrhunderts fast zweihundert Uhrmacher aus dem Schwarzwald und auch bis nach Übersee verschlug es manchen Schwarzwälder.

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Die Kuckucksuhr

09:18 – 12:51

Die berühmteste Uhr des Schwarzwaldes aber ist seit dem 19. Jahrhundert die Kuckucksuhr. Auch heute wird sie größtenteils noch von Hand gefertigt. Die typische Hausform entsprang einem Ideenwettbewerb für neue Modelle, den der Leiter der Uhrmacherschule in Furtwangen ausgerufen hatte. Heute sind den Ideen kaum noch Grenzen gesetzt.

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Die industrielle Uhrenproduktion

12:51 – Ende

Die Zeit des Uhrenbaus in Heimarbeit ging vorbei. Anfang des 20. Jahrhunderts arbeiteten bei Junghans in Schramberg 3000 Mitarbeiter - Uhrenbau in Akkord- und Fließbandarbeit. 9000 Uhren wurden damals pro Tag produziert – Weltrekord.