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Sendungsinhalt: Vera aus der Sowjetunion "Flucht" (1942/43)


Bitte beachten!
Die Filme führen die Schülerinnen und Schüler behutsam an die Kriegsthematik heran. Trotzdem ist es wichtig, die Kinder auf die Themen Nationalsozialismus / Zweiter Weltkrieg vorzubereiten und sie nicht mit ihren Eindrücken, Gefühlen und möglichen Fragen allein zu lassen.

Vera (10) kommt nach tagelanger Irrfahrt in einem Kinderheim in Kasachstan an. Alles ist fremd, die anderen Kinder scheinen so anders als sie zu sein. Vera fühlt sich einsam. Sie kann den Verlust ihrer Eltern und ihres Bruders nicht vergessen. Sie erhält die Chance, in eine neue Familie aufgenommen zu werden. Die anderen Kinder beneiden sie dafür, aber für Vera fühlt es sich einfach nicht richtig an. Erst Tamara (12) und Mischa (8) zeigen ihr, dass sie nicht alleine ist, jeder anders mit seinen Erlebnissen umgeht, aber es allen gleich geht. Dann kommt unerwartet ein Brief aus ihrer Heimatstadt Stalingrad an.

Filmskript: Vera aus der Sowjetunion "Flucht" (1942/43)

Vera aus der Sowjetunion "Flucht" (1942/43)

Kapitelübersicht:

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Vera kommt in ein Kinderheim

00:00 – 10:15

Sowjetunion 1942: Nach tagelanger Fahrt kommt die 10-jährige Vera in einem Kinderheim in Kasachstan an. Seit die Deutsche Wehrmacht im Juni 1941 das Land überfallen hat, sind Millionen ihrer Landsleute auf der Flucht. Sie werden aus den vom Krieg zerstörten Städten umgesiedelt oder evakuiert; Kinder werden von ihren Eltern getrennt, oft für Monate oder Jahre. Vera vermisst ihre Eltern und ihren kleinen Bruder, die sie in Stalingrad aus den Augen verloren hat. Dort tobt seit Monaten eine erbitterte Schlacht. Weder Stalin, noch Hitler erlauben ihren Soldaten, einen Schritt zurückzuweichen. Vera erzählt den anderen Kindern, wie sie von ihrer Familie getrennt und von Soldaten aus der Stadt gebracht wurde.

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Neue Eltern?

10:15 – 16:44

Ein Ehepaar, das ein Kind adoptieren will, besucht das Kinderheim und entscheidet sich für Vera. Andere Waisen, die schon viel länger in dem Heim leben, sind tief enttäuscht. Vera ist verunsichert und traurig; sie will keine neue Mutter und keinen neuen Vater. Sie hofft auf eine Nachricht von ihren richtigen Eltern. In allen vom Krieg betroffenen Ländern werden Familien getrennt; es gibt zahllose Waisenkinder.

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Die Kinder feiern den Sieg bei Stalingrad

16:44 – 19:52

Im strengen Winter 1942/43 entscheidet sich das Schicksal von Stalingrad. Den deutschen Soldaten gelingt es nicht, die Stadt ganz einzunehmen. Sie sind nicht gut genug auf Kälte und Frost vorbereitet. Die Rote Armee gewinnt die verlustreiche Schlacht, die zum Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs wird. Als die Kinder im Heim davon aus dem Radio erfahren, feiern sie mit ihrer Leiterin. Von nun an ist die Rote Armee auf dem Vormarsch; viele Vertriebene können in ihre Heimat zurückkehren.

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Vera erfährt, dass ihre Mutter lebt

19:52 – Ende

Vera erhält einen Brief aus Stalingrad. Sie traut sich zuerst nicht, ihn zu öffnen, weil sie fürchtet, dass er über den Tod ihrer Eltern informiert. Im Zweiten Weltkrieg sterben mehr als 26 Millionen Einwohner der Sowjetunion. In keinem anderen Land gibt es so viele Opfer. Vera erfährt, dass ihre Mutter noch lebt. Sie freut sich auf ein Wiedersehen.