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Sendungsinhalt: Romek aus Polen "Rettung" (1942)


Bitte beachten!
Die Filme führen die Schülerinnen und Schüler behutsam an die Kriegsthematik heran. Trotzdem ist es wichtig, die Kinder auf die Themen Nationalsozialismus / Zweiter Weltkrieg vorzubereiten und sie nicht mit ihren Eindrücken, Gefühlen und möglichen Fragen allein zu lassen.

Romek (10) gehört zu einer Gruppe von Schmugglerkindern. Von seiner letzten Tour bringt er nicht nur ein paar Kartoffeln, sondern auch beunruhigende Neuigkeiten mit: Das Ghetto soll geschlossen werden. Sein Vater versucht ihn zu beruhigen, doch Romek forscht im Ghetto nach, denn seine Mutter ist schwer krank. Er erfährt, dass in sogenannten Arbeitslagern die Juden getötet werden sollen. Das Ghetto wird immer weiter abgeriegelt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt – Romek muss einen Weg aus dem Ghetto für sich und seine Eltern finden.

Filmskript: Romek aus Polen "Rettung" (1942)

Romek aus Polen "Rettung" (1942)

Kapitelübersicht:

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Romek lebt in einem jüdischen Ghetto in Polen

00:00 – 05:40

1942 ist Polen von der Wehrmacht besetzt. In hunderten Städten haben die Deutschen Ghettos geschaffen; ihre jüdischen Bewohner dürfen die abgeriegelten Stadtviertel nicht verlassen. Vor dem Krieg lebten drei Millionen Juden in Polen; die Deutschen haben ihnen alles genommen. Da es den Menschen am Nötigsten fehlt, blüht der Schmuggel. Auch Kinder setzen ihr Leben aufs Spiel, um ihre Familien mit lebensnotwendiger Nahrung zu versorgen. Einer von ihnen ist der zehnjährige Romek, der mit seinem Vater und seiner schwerkranken Mutter ums Überleben kämpft.

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Schmuggel, Lebensgefahr und Freundschaft

05:40 – 13:31

Auf geheimen Wegen verlässt Romek das Ghetto. Bei einem ehemaligen polnischen Nachbarn der Familie tauscht er ein Buch gegen Lebensmittel. Das ist verboten. Auch die Polen leben in ständiger Angst vor den deutschen Besatzern; auch der Ladenbesitzer riskiert sein Leben. Er hat gehört, dass die Deutschen das Ghetto schließen wollen und bietet an, sich um Romek zu kümmern. Romeks Eltern klammern sich an die Hoffnung, dass die Deutschen sie zum Arbeiten brauchen. Aber Romek hat seine Zweifel ...

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Gerüchte über Arbeitslager verunsichern Romek

13:31 – 18:02

Romek hört von Gerüchten, dass die Ghetto-Bewohner in so genannte Arbeitslager gebracht werden, aus denen niemand zurückkehrt. Er kann - wie fast alle seine Leidensgenossen - nicht glauben, dass die Deutschen alle Juden töten wollen. Er besucht einen Vertreter des Ältestenrates, der den Deutschen helfen muss, das Leben im Ghetto zu organisieren. Der Mann erzählt vom Arbeitslager Treblinka; er befürchtet das Schlimmste, aber er kann nichts tun. Romek soll seine Eltern warnen, dass sie für den nächsten Transport vorgesehen sind.

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Romek wird gerettet

18:02 – Ende

Romeks Vater versucht seinem Sohn zu erklären, warum die Nationalsozialisten die Juden hassen. Romek kann es nicht verstehen. Er will bei seinen Eltern bleiben. Aber sie haben entschieden, dass wenigstens er aus dem Ghetto fliehen soll. Romeks Eltern werden abgeholt. Romek schafft es zu den polnischen Freunden, die ihn unter Lebensgefahr bei sich verstecken. Wie er werden einige tausend Kinder aus dem Ghetto gerettet; Millionen Juden sterben in den Vernichtungslagern der Deutschen.