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Sendungsinhalt: Fritjof aus Norwegen "Freiheit" (1940)


Bitte beachten!
Die Filme führen die Schülerinnen und Schüler behutsam an die Kriegsthematik heran. Trotzdem ist es wichtig, die Kinder auf die Themen Nationalsozialismus / Zweiter Weltkrieg vorzubereiten und sie nicht mit ihren Eindrücken, Gefühlen und möglichen Fragen allein zu lassen.

Fritjof (11) lebt in einem Fischerdorf in Norwegen, als der Zweite Weltkrieg auch sein Land erreicht. Da sein Vater in den Krieg zieht, muss Fritjof als Fischerjunge zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Zunächst arbeitet er für die Deutschen, doch die Bezahlung kann seine Familie kaum ernähren. Er will die Situation nicht länger hinnehmen und stellt sich gegen die deutschen Besatzer – mit weitreichenden Folgen für seine Familie …

Filmskript: Fritjof aus Norwegen "Freiheit" (1940)

Fritjof aus Norwegen "Freiheit" (1940)

Kapitelübersicht:

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Die deutschen Soldaten – Freunde oder Feinde?

00:00 – 08:23

1940: Der zehnjährige Fritjof lebt in einem Dorf im Süden Norwegens; er will Fischer werden wie sein Vater. Als die deutsche Wehrmacht Norwegen überfällt, geht Fritjofs Vater in den Widerstand. Aber nach zwei Monaten muss das Land vor der Übermacht kapitulieren. Die Deutschen haben es auf Eisen und Kohle im Land abgesehen, die sie für ihre Kriegsproduktion brauchen. Von Norwegen aus können sie die Nordsee kontrollieren und Großbritannien angreifen. Fritjofs Vater schließt sich der britischen Armee an. Fritjof muss ohne ihn zurechtkommen. Als er zum ersten Mal deutschen Soldaten begegnet, wundert er sich, wie freundlich sie sind. Sie kaufen Fische, die Fritjof und sein Onkel gefangen haben.

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Die Norweger leiden unter der deutschen Besatzung

08:23 – 12:04

Die Norweger sollen glauben, dass die Deutschen als Freunde gekommen sind. Aber die Besatzer bestimmen über das Leben der Einheimischen. Norwegischer Fisch wird beschlagnahmt und nach Deutschland geliefert. Auch Fritjof muss fast alles, was er fängt, an die deutschen Soldaten verkaufen und bekommt dafür viel zu wenig Geld. Seine Mutter ist in Sorge, denn für die Familie bleibt nichts übrig. Fritjof beschließt, den Deutschen keine Fische mehr zu geben; doch er bekommt die Härte eines deutschen Offiziers zu spüren und muss gehorchen.

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Auch Kinder werden verhaftet

12:04 – 19:48

Fritjof überlegt weiter, wie er sich gegen die Deutschen zur Wehr setzen kann. Sein Onkel warnt ihn, doch Fritjof verteilt heimlich Fische an die Nachbarn. Er wird von deutschen Soldaten überrascht und abgeführt. Viele Norweger begehren gegen die Deutschen auf und werden hart bestraft. Besonders die Waffen-SS ist gefürchtet. Fritjofs Onkel appelliert an die Menschlichkeit des deutschen Offiziers, der Fritjof bewacht, und überzeugt ihn, den Jungen frei zu lassen.

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Flucht nach Schweden

19:48 – Ende

Fritjofs Onkel organisiert ein Boot, auf dem Fritjof mit seiner Mutter und Schwester nach Schweden fliehen kann. Schweden ist sicher, denn das Land ist nicht am Krieg beteiligt. Die Deutschen haben dort keine Macht. Die Flucht ist riskant. Fritjofs Onkel bleibt zurück und führt die Deutschen auf eine falsche Fährte. „Seemann“ Fritjof steuert das Boot...