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Unterricht: Lernzirkel – das Römerspiel

Aufbau des Lernspiels

Das Lernspiel „Das Römer-Experiment“ basiert auf der gleichnamigen achtteiligen SWR-Sendereihe, die sich mit 3D-Rekonstruktionen, Spielszenen, wissenschaftlichen Experimenten und dokumentarischen Elementen auf die Spur des Römeralltags vor zwei Jahrtausenden in Germanien begibt. Ausschnitte der Filme finden sich im Lernspiel wieder.

Ausgangspunkt ist eine römische Provinzstadt am Rhein. Im dreidimensionalen Modell der Stadt befinden sich zwölf Stationen, über die sich die Stadt betreten und erkunden lässt. An jeder Station kann man mit Hilfe der Maus auf eine 360° Ansicht zugreifen und so einen realistischen Eindruck einer römischen Stadt bekommen. Innerhalb aller Stationen befinden sich Spielszenen, Filme, interaktive Karten, Bilder und Texte, die das „römische Know-how“ erweitern. Der Wissensfortschritt macht sich durch den wachsenden Prozentanzeige ganz oben in der Spielleiste erkennbar.

Als Belohnung für gesammelte Informationen, erhalten die Spieler*innen Gegenstände, mit denen sie sich eine Wohnung einrichten können, oder Geld, um weitere Einrichtungsgegenstände auf dem Markt kaufen zu können. In drei Stationen (Bibliothek, Prätorium, Stadtvilla) verbergen sich zusätzliche Rätselaufgaben (Quests), die es zu lösen gilt. Voraussetzung für ein Quest ist allerdings ein Spielstand von mindestens 25%. Tipp: Der Spielstand kann durch das Lesen der Aphorismen (Zitate) wachsen, die sich überall in der Stadt verstecken.

Einsatzmöglichkeit | Spieldauer | Schwierigkeitsgrad

• Variation 1 (ca. 45-75 Minuten): Die Spieler*innen durchlaufen die einzelnen Stationen inklusive der „Klickpunkte“, ohne die einzelnen Fragen des Lernzirkels zu bearbeiten. Zeitbedarf – je Lesekompetenz: ca. 45-75 Minuten. Tipp: Damit die Schüler*innen die Texte auch lesen (und nicht gleich wieder wegklicken), kann es hilfreich sein, zu den einzelnen Informationstexten kleine Aufgaben zu verteilen.

• Variation 2: Die Spieler*innen durchlaufen die Stationen und lösen einzelne Aufträge des Lernzirkels. Zur Binnendifferenzierung sind die Fragen mit Schwierigkeitsgraden versehen. Die leichten Aufgaben sind vor allem für leseschwache Schüler*innen geeignet und sind zeitlich nicht intensiv.

• Variation 3 (ca. 90 Minuten): Gruppenarbeit. Jede Gruppe nimmt sich eine andere Station vor und präsentiert ihre Ergebnisse im Anschluss vor der Klasse. Zeitbedarf: Ca. 90 Minuten (zwei Unterrichtsstunden).

• Variation 4: Gruppenarbeit. Innerhalb einer Station teilen sich die Schüler*innen die Aufgaben auf.