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Sendungsinhalt: Pilar: Kampf dem Hochwasser (Argentinien)

Der Naturpark von Pilar, nordwestlich von Buenos Aires, ist Naturschutzgebiet und öffentliches Naherholungsgebiet. Er liegt im Lujàn-Becken, einem von Flüssen durchzogenen Sumpfgebiet. Das häufig auftretende Hochwasser kann hier auf natürliche Weise im Boden versickern. Die Trinkwasserversorgung der Stadt Pilar ist so gesichert. Doch immer häufiger werden Sümpfe aus wirtschaftlichen Interessen trockengelegt und das natürliche Gleichgewicht zerstört. Graciela Capodoglio, die Gründerin des Naturparks, und Forscherinnen der Universität Buenos Aires sehen das mit großer Sorge. Sie setzen sich dafür ein, dass der natürliche Lebensraum bewahrt wird.

Filmskript: Pilar: Kampf dem Hochwasser

Pilar: Kampf dem Hochwasser

Kapitelübersicht:

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Hochwasser im Luján-Becken

00:00 – 03:57

Die Klimaforscherin Ines Camiloni beobachtet, dass durch Klimaerwärmung und lokale Einflüsse im Luján-Becken, nordwestlich von Buenos Aires, mehr Niederschläge zu verzeichnen sind als noch vor wenigen Jahren. Immer häufiger kommt es dort zu Überschwemmungen. Alicia Cirelli vom Institut für Wasserforschung erklärt, weshalb das Hochwasser so bedrohlich ist.

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Der Naturpark von Pilar

03:57 – 09:14

Graciela Capodoglio hat 2003 den Naturpark von Pilar gegründet, ein Naherholungsgebiet für die Einwohner im Großraum Buenos Aires. Sie macht Investoren und Bauunternehmer dafür verantwortlich, dass das Hochwasser nicht mehr auf natürliche Weise abfließen kann. Denn sie legen weite Teile des Sumpfgebiets trocken, um Freizeitparks zu errichten und schnelle Gewinne zu erzielen.

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Wirtschaftsinteressen und Verantwortung

09:14 – Ende

Graciela Capodoglio will die Sümpfe und Auenwälder retten und so das natürliche Gleichgewicht erhalten. Doch nur wenn sich die Regierung ihrer Verantwortung bewusst wird und die Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten einhält, kann die Renaturierung der zerstörten Gebiete angegangen und die Situation langfristig verbessert werden.