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Filmclipinhalt: Augen zu und durch – Volkskammerwahlen ´90 in der DDR

Ort des Geschehens ist Wernigerode. Straßenwahlkampf, der von den Parteien der Bundesrepublik Deutschland personell und materiell tatkräftig unterstützt wird, bestimmt die Atmosphäre. Politisch weitgehend unerfahrene Wahlkämpfer der DDR-Parteien sind auf diese Unterstützung angewiesen. Viele Menschen stehen der neuen Situation relativ ratlos gegenüber. Hoffnungen und Ängste mischen sich. Wird die DM kommen? Was wird aus dem eigenen Ersparten? Sind die Arbeitsplätze sicher? Bleiben die gewohnten sozialen Einrichtungen wie Kinderkrippen und Kindergärten? Die Unsicherheiten sind überall greifbar. Manche hoffen auf ein Fortbestehen der DDR. Dabei überwiegen illusorische Vorstellungen, als könne man die vermeintlichen Errungenschaften des sozialen Systems der DDR mit den politischen und ökonomischen Vorzügen der BRD kombinieren. Der Wahltag am 18. März 1990 wird von vielen DDR-Bürgern als ein positiv erschütterndes Ereignis wahrgenommen. Der deutliche Sieg der konservativen „Allianz für Deutschland“ war die Überraschung dieses Wahltages.

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DDR - Augen zu und durch 1

Wernigerode im März 1990. Im Stadtbild zeigt sich der Wahlkampf. Auf Plakaten werben zahlreiche Parteien um die Stimmen, eine für DDR-Bürger ungewohnte Situation. Neben westdeutschen Spitzenpolitikern wirken Kandidaten der DDR- Parteien eher ungelenk. (10:20)

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DDR - Augen zu und durch 2

Hoffnungen und Ängste bewegen viele DDR-Bürger: Was wird aus dem ersparten Geld, wenn die DM kommt? Sind die Arbeitsplätze sicher, wenn die Wirtschaftsunion Wirklichkeit wird? Bleiben die gewohnten sozialen Einrichtungen erhalten? Über solchen Ängsten liegen die Hoffnungen auf ein besseres Leben. (06:49)

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DDR - Augen zu und durch 3

Das Informationsbedürfnis ist groß. Es gibt so viel Neues, dass der Überblick verloren zu gehen droht. Die Unterstützung des Westens im Wahlkampf scheint unverzichtbar. Der Urnengang am 18. März 1990 ergreift manche sehr tief. Mit großer Gewissenhaftigkeit wird das Wahlergebnis in einem Wahllokal Festgestellt. (11:13)