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Sendungsinhalt: Akram und die Mauer im Meer

Der 14-jährige Akram aus Palästina musste mit knapp zwölf Jahren die Schule verlassen und Fischer werden, weil sein Vater an einem Rückenleiden erkrankt war und nicht mehr hinaus auf die See fahren konnte.

Gerne wäre Akram weiter zur Schule gegangen, doch mittlerweile liebt er die See. Mit dem Fischerboot zu fahren, ist seine Arbeit, aber auch seine Leidenschaft. Er ist stolz darauf, zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, so ganz wie die Erwachsenen.

Sein Traum ist es, eines Tages einen eigenen großen Fischkutter zu steuern. Doch zugleich träumt Akram auch von einem ganz anderen Leben – weit weg vom Krieg, fern der Schüsse, der Bomben und der zerstörten Häuser.

Akram und die Mauer im Meer

Kapitelübersicht:

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König Akram und das Meer

00:00 – 04:42

Wir sind in Palästina am Gaza-Streifen zwischen Israel und Ägypten. Hier lernen wir den 14jährigen Akram kennen, der Tag für Tag gemeinsam mit seinen Vettern auf dem östlichen Mittelmeer unterwegs ist, um zu fischen. Im Gegensatz zu den anderen palästinensischen Kindern in Gaza-Stadt besucht Akram nicht mehr die Schule, da er seine Familie versorgen muss. Er erzählt uns von seinem Leben als Fischer, von der Freiheit, die er auf dem Meer genießt, aber auch von der Verantwortung, die er als Kind bereits für seine Familie tragen muss.

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Ein Leben in Gaza

04:42 – 07:37

Akram zeigt uns seine Heimat. Er lebt in Gaza-Stadt mit ihren rund 4000 Einwohnern. Wir erfahren, wie das Leben für die Palästinenser in der eingekesselten Region ist. Akram erzählt von der Armut der Bewohner und der ständigen Angst vor Raketenangriffen. Er nimmt uns mit in die zerstörten Viertel der Stadt und verrät uns seine Wünsche und Träume.

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Akram und seine Großfamilie

07:37 – 11:28

Akram nimmt uns mit zu seiner Familie. Wir lernen seine Eltern und Geschwister kennen, sind beim Essen dabei und erfahren, was das Leben in der Großfamilie für Akram bedeutet. Beim Fußballspielen und Drachen steigen lassen erklärt uns Akram, was er und seine Freunde am meisten vermissen. Alle eint die Sehnsucht nach Frieden und einem freien Leben.

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„Der große Tag“

11:28 – 16:07

Akrams großer Tag ist gekommen. Heute soll er zum ersten Mal ein großes Fischerboot alleine steuern. Am frühen Morgen hilft er seinen Onkeln Fischkisten zu entladen und auf dem Fischmarkt zu verkaufen. Danach unterzieht er sich einem Ritual - der „Reinigung seines Körpers“ - und nimmt uns mit in eine Moschee. Akram möchte für seine große Aufgabe beten. Sein Großvater, das Familienoberhaupt, gibt ihm noch wichtige Ratschläge, bevor es aufs Meer geht.

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„Akram - der Kapitän“

16:07 – Ende

Akram und seine Verwandten fahren gemeinsam aufs stürmische Meer. Als sie versehentlich an die Sperrzone geraten, erschallen von einem Patrouillenboot Warnschüsse. Die Fischer schaffen es jedoch, ohne weitere Zwischenfälle zu ihren Fanggründen zu fahren. Ein anstrengender Nachtfang steht allen bevor, aber jeder ist für den anderen da. Akram verrät uns, was einen guten Fischer ausmacht. Dann kommt der wichtigste Moment für Akram: Er darf endlich an das Steuer des großen Fischerboots.