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Sendung: Der angezogene Sumoringer

Ein scheinbar ungleicher Kampf. Es treten an: der Sumoringer und ein Glas! Das Ziel: Das Glas soll den schwergewichtigen japanischen Kämpfer freischwebend in der Luft halten. Keine Hilfsmittel erlaubt, nur ein Deckel, der das Glas verschließt. An diesem Deckel wird der Ringer festgemacht. Jetzt hängt es einzig und alleine von der Kraft des Luftdrucks ab, ob der Ringer schwebt oder abstürzt.

Der angezogene Sumoringer

Kapitelübersicht:

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Das umgedrehte Glas

00:00 – 01:42

Wir benötigen ein mit Wasser gefülltes Glas und ein stabiles Blatt Papier. Das Papier legen wir als Deckel auf die Glasöffnung, drehen das gefüllte Glas samt Deckel um und erkennen: Das Papier haftet an der Glasöffnung. Das Wasser bleibt im Gefäß. Kein Zaubertrick, sondern ein physikalisches Experiment. Die Kraft, die dahinter steht, ist der Luftdruck.

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Die Vakuumpumpe

01:42 – 03:08

Es ist einzig und allein die Kraft des Luftdrucks, die das Papier an das Glas presst. Zum Beweis, wiederholen wir den Versuch in einer Vakuumpumpe. Sobald wir alle Luft aus der Vakuumglocke gepumpt haben, fällt das Papier hinunter und das Wasser platscht auf den Boden. Luft erscheint leicht, aber in Wahrheit drückt sie mit der Masse von etwa einem Kilogramm auf jeden Quadratzentimeter unserer Erde.

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Die Suche nach dem perfekten Glas

03:08 – 07:26

Wir wollen herausbekommen, welche Kraft der Luftdruck wirklich hat und beschließen etwas sehr Schweres an dem Glas aufzuhängen: einen 120 Kilogramm schweren Sumoringer. Wird der Luftdruck ihn in der Schwebe halten? Wir konstruieren eine Hebevorrichtung und testen die Kraft des Luftdrucks mit verschiedenen Gewichten. Es braucht mehrere Durchläufe, bis wir das ideale Glas gefunden haben. Der Durchmesser der Öffnung des Glases ist entscheidend. Je größer die Öffnung ist, desto mehr Fläche gibt es, auf die der Luftdruck einwirkt.

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Der schwebende Sumoringer

07:26 – Ende

Das Glas wird gefüllt und mit einem Gummideckel verschlossen. Der Sumoringer wird durch eine Tragekonstruktion an dem Deckel befestigt. Beim Startsignal senkt sich die Hebebühne unter dem Sumoringer ab. Gelingt das Experiment, wird der Sumoringer gleich völlig freischweben, nur gehalten von dem Luftdruck an einem Glas. Gespannt beobachtet die Crew, was passiert. Der Luftdruck ist stark genug, er presst den Gummideckel auf das Glas und der 120 Kilogramm schwere Sumoringer schwebt in der Luft.