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Seit 1993 wird der so genannte UV-Index (UVI) vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) regelmäßig ermittelt und veröffentlicht. Er gibt die höchste am Boden zu erwartende sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke eines Tages an. Er ist unabhängig vom Hauttyp und weltweit einheitlich.

Der UVI an einem Ort wird im Wesentlichen vom Sonnenhöchststand und der aktuellen Bewölkung bestimmt, aber auch der Ozongehalt in der Atmosphäre spielt eine Rolle.

Als Faustregel gilt, dass der Wert des Lichtschutzfaktors doppelt so hoch sein sollte wie der UV-Index.


Der UV-Index und seine Bewertung für den Hauttyp II bei ungebräunter Haut:

UV-Index Belastung Sonnenbrand möglich Schutzmaßnahmen
8 und höher sehr hoch in weniger als 20 Minuten unbedingt erforderlich
7 – 5 hoch ab 20 Minuten erforderlich
4 - 2 mittel ab 30 Minuten empfehlenswert
1 - 0 niedrig unwahrscheinlich nicht erforderlich


In Deutschland erreicht der UVI normalerweise maximal 8, weltweit liegt er zwischen 1 und etwa 12, in seltenen Fällen in Äquatornähe kommt er auf bis zu 15.

Kamel

In der Sahara kann der UV-Index auf bis zu 15 steigen.
Die traditionelle Kleidung der dort lebenden Menschen schützt sie vor der starken Strahlung.
© dpa