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Die Jahreszeit wird bestimmt durch den Winkel, mit dem die Sonne auf die Erde trifft. Im Hochsommer steht die Sonne am nächsten an der Senkrechten, daher ist hier die Strahlungsintensität am höchsten.

Die Intensität der Sonne unterscheidet sich auch von Ort zu Ort. Je näher ein Ort am Äquator liegt, desto kürzer ist der Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre, und desto stärker ist die UV-Strahlung. In der Sahara auf der Höhe des Äquators ist die Einstrahlung im Jahresmittel etwa doppelt so hoch wie in Mitteleuropa. Aber auch bei uns kann die Sonne vom Himmel brennen.

Hohe UV Strahlung in der Wüste

In der Wüste ist die UV-Strahlung wegen der Äquatornähe und der
Reflexion durch den Sand sehr hoch. © dpa

Steigt man auf die Berge, verringert man die Dicke der Atmosphäre, die über einem selbst liegt und einen großen Teil der UV-Strahlung absorbiert. Als Faustregel gilt: Pro 1000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um 30 Prozent zu.

Hinzu kommt, dass die Umgebung durch Reflexion die Strahlungsintensität erhöht. Schnee zum Beispiel reflektiert Licht und UV fast vollständig, Sand je nach Farbe bis zu einem Viertel und Wasser zwischen 10 und 20 Prozent.

Am Wasser ist die UV-Strahlung intensiver.

Am Wasser ist die UV-Strahlung intensiver. Eincremen ist hier Pflicht. © Mauritius

Testen Sie selbst, welche Auswirkungen die verschiedenen Faktoren auf die Zeit haben, die Sie gefahrlos in der Sonne verbringen können! Zum Versuch