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Kochsalz wurde schon zu Beginn der Vorratshaltung als Konservierungsmittel eingesetzt. Aus Überlieferungen und archäologischen Funden ist bekannt, dass Sumerer und Babylonier mit Salzfleisch und Salzfischen Handel betrieben. Dass das Salz konservierende Eigenschaften hat, ist den Menschen also schon lange bekannt.
Wie aber dieser Mechanismus der Konservierung funktioniert, darüber begannen sie sich erst später den Kopf zu zerbrechen.

 
 
Meersalzgewinnung © dpa
 

"Bey dem Einsalzen bestreut man den einzusalzenden Körper mit Salz, welches sich dann in den wässrigen Theilen desselben auflöst und ihn durchdringt, oder man legt ihn in Salzlösung, von der er auf ähnliche Art durchdrungen wird, und dann weit weniger freywilliger Zersetzung unterworfen ist." J.C. Leuchs: Lehre der Aufbewahrung und Erhaltung aller Körper. Nürnberg 1820

 

Heute weiß man, dass das Salz den zu konservierenden Lebensmitteln Wasser entzieht und dadurch den Mikroorganismen eine wichtige Lebensgrundlage nimmt.
Darüber hinaus löst sich in salzhaltigem Wasser auch weniger Sauerstoff, was das Leben der Bakterien, besonders das der aeroben, zusätzlich erschwert.
Hauptaspekt der Konservierung mit Salz ist aber der Wasserentzug.