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Eine wichtige Rolle spielte das Pökeln, das Haltbarmachen von Fleisch und Fisch mit einem Salzgemisch.
Dieses Verfahren wird dem 1397 verstorbenen Holländer de Beukels zugeschrieben. Es wird aber vermutet, dass die Methode des Pökelns viel älter ist und schon um 2500 v.Chr. in Babylonien bekannt war.

 

Pökelfleisch, gepökelte Wurst © dpa

Das Mineral Schwefel

 

Das Schwefeln von Wein, oder besser das Abbrennen von Schwefel in den leeren Weinfässern kurz vor dem Einfüllen des Weines, wurde 1498 im Reichstag zu Freiburg i.Br. reglementiert.

 

Die Konservierung von Früchten mit Alkohol, der heutige Rumtopf, kam durch den Kontakt mit den Arabern nach Europa. Auch das Haltbarmachen mit Milchsäure oder Zucker verbreitete sich auf diese Weise.

 

Die Industrialisierung brachte einen weiteren Schub in der Konservierungstechnik. Große Teile der Landbevölkerung zogen in die Städte und mussten versorgt werden. Die Transportwege und damit die Transportzeiten wurden immer länger und eine Lagerhaltung im großen Umfang wurde nötig.
Die Konservierung wurde nun wissenschaftlich angegangen. Interesse erregte vor allem die Frage, wie das Verderben der Lebensmittel vonstatten gehe, und was der Grund dafür sei.
Schon Cardamus (1557) benannte den Wassergehalt der Lebensmittel und deren Berührung mit der Außenluft als Ursachen für ihren Verderb.