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Den Namen "Tesa" setzte er gegen den Willen des Vorstandes durch, der der Meinung war, dass an dieser Bezeichnung der Misserfolg haften würde. Kirchberg aber war der Überzeugung, dass die Vokale a, e und i "fröhliche" Laute seien und ein positives Gefühl bei den Kunden hervorrufen würden. Heutige Werbestrategen geben ihm Recht, für sie ist dieser Name "Frage und Antwort in einem Klang".



Der Tesa-Film Abroller © swr

Seit 1934 ist der Tesa-Film ständig verändert worden. Die ersten Streifen bestanden aus einem Filmträger aus Zellglas (Zellulosehydrat), der sehr spröde und wasserempfindlich war. Die Klebeschicht selbst war Naturkautschuk. Er hatte den Nachteil, sich zu verfärben und mit der Zeit unansehnlich gelb und schließlich schwarz zu werden.

Die nächste Generation bestand aus einem Träger aus Zelluloseacetat und ab den 60er-Jahren aus Hart-PVC-Folie und dem Klebstoff Acrylat, der damals noch Lösungsmittel enthielt. In den 80er-Jahren besteht der Tesa-Film aus Polypropylen und der Klebstoff wurde nach und nach lösungsmittelfrei.