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Die erste Berufsfeuerwehr in Deutschland

 

Die erste militärisch organisierte Berufsfeuerwehr wurde 1852 in Berlin gegründet. Sie war anfangs noch der Polizeidirektion unterstellt, die Trennung zwischen Feuerwehr und Polizei erfolgte erst später.

Nach Erfindung der Verbrennungsmotoren und später der Elektromotoren hielten diese ebenfalls Einzug in die Feuerwehrtechnik und ersetzen den störungsanfälligen Dampfantrieb.
Die Weiterentwicklung brachte eine Normierung der Feuerwehrausrüstung. So dachte man zum Beispiel über die Einführung einheitlicher Gewinde für die Schlauchverbindungen nach. Kontinuierlich verbesserte man die Fahrzeuge und Pumpen und steigerte dadurch die Effektivität der Feuerwehr.
Neustes Highlight der Brandbekämpfung ist der "Turbolöscher". Er ist entwickelt worden um großflächige Flüssigkeitsbrände zu löschen. Einsatzgebiet sind die Werksfeuerwehren der chemischen und petrochemischen Industrie.

 
Der Turbolöscher in Aktion.

Der Turbolöscher in Aktion.

Beim Turbolöscher wird nicht einfach Wasser oder Schaum aus eine Spritze auf den Brandherd gelegt. Zusätzlich wird die Luft unter dem Wasserstrahl durch zwei Strahltriebwerke beschleunigt. Der Wasserstrahl wird dadurch fein verteilt und mit dem Abgasstrom aus den Düsentriebwerken auf den Brandherd geblasen. Mit dieser Technik erreicht man die notwendigen großen Wurfweiten zur Bekämpfung von solchen Großbränden.


Feuerwehr in Deutschland Statistik

 

Nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbandes gibt es in Deutschland 25.967 Feuerwehren, unterteilt in 24.964 Freiwillige Feuerwehren, 98 Berufsfeuerwehren, 897 Werk-, acht Betriebs- und 15.532 Jugendfeuerwehren. Die Zahl der aktiven Feuerwehrmänner und -frauen liegt bei ca. 1.148.031 Personen.