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Licht, das auf Gegenstände trifft, wird von diesen absorbiert oder reflektiert. Dinge, die alles absorbieren erscheinen schwarz. Dinge, die alles reflektieren erscheinen weiß.
Diese Art von Farben werden Körperfarben genannt, weil sie von Körpern ausgehen. Im Gegensatz dazu stehen die Lichtfarben, die durch direktes Licht zustande kommen, wie das Licht der Sonne oder das künstlicher Lichtquellen.

Subtraktive Farbmischung

Die meisten Gegenstände absorbieren nicht nur Licht einer genau definierten Wellenlänge, sondern eine Mischung. Sie reflektieren also nur einige Wellenlängen, die auf die Rezeptoren in unserem Auge treffen. Diese werden von unserem Gehirn zu einem Farbeindruck zusammengesetzt.
Da die Körper dem weißen Licht, das auf sie fällt, bestimmte Wellenlängen durch Absorption wegnehmen, spricht man hier von subtraktiver Farbmischung - im Gegensatz zur additiven Farbmischung, bei der verschiedenfarbige Lichtstrahlen zu einem Strahl in einer Mischfarbe addiert werden.

Die subtraktive Farbmischung folgt anderen Gesetzen als die additive. Aber auch sie lässt sich auf drei Grundfarben zurückführen, aus denen sich alle anderen Farben mischen lassen. Das sind Gelb, Magenta (Rosa) und Cyan (Türkis). Mischt man alle drei, entsteht Schwarz.


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Subtraktive Farbmischung

Zusammenhang zwischen additiver und substraktiver Farbmischung

Die Grundfarben der additiven Farbmischung sind Rot, Grün und Blau, die der subtraktiven Gelb, Magenta (Purpurrot) und Cyan (Türkis). Das ist kein Zufall, sondern hängt mit den drei Rezeptoren im menschlichen Auge zusammen. Diese sind für Rot, Grün und Blau empfindlich. Soll nun ein Körper beispielsweise Rot erscheinen, muss er mit einer Farbe gestrichen werden, die Grün und Blau absorbiert. Dazu eignet sich eine Mischung aus Magenta, das Grün absorbiert und Gelb, das Blau absorbiert.