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Schnee ist definiert als Niederschlag aus einzelnen oder aneinander hängenden Eiskristallen. Einzelne Eiskristalle haben einen Durchmesser von einem bis fünf Millimetern. Schneeflocken werden zwischen einem und drei Zentimetern groß.

Neben dem Schnee als Niederschlag gibt es noch den Schnee als Ablagerung am Boden oder an Gegenständen. Dort besteht er aus den Schneekristallen selbst, den luftgefüllten Poren dazwischen und eventuell darin auch vorhandenem flüssigen Wasser. Für diesen Schnee gibt es keine verbindlichen Definitionen. Üblich sind folgende Begriffe:

Reif und Raureif bilden sich, wenn die Luft unter den so genannten Reifpunkt abkühlt. Sie ist dann mit Wasser übersättigt. Das Wasser setzt sich in Form von Einkristallen an beliebigen Oberflächen ab – es sublimiert.

Lockerschnee ist Schnee mit geringer Dichte. Dazu gehören:
  • Wildschnee (bei Windstille, ist sehr locker)
  • Pulverschnee (trocken, locker, besteht aus einzelnen Schneekristallen)
Neuschnee ist streng genommen nur Schnee, der in den letzten 24 Stunden gefallen ist.

Windverfrachteter Neuschnee ist Neuschnee, der durch den Wind in seiner Struktur verändert wurde.

Harsch nennt man Schnee, bei dem die Oberfläche beispielsweise durch Erwärmung und anschließendes wieder Frieren hart wird.

Bruchharsch bildet sich, wenn durch starke Temperaturschwankungen Harsch mit einer wenig belastbaren Kruste entsteht.

Sulz ist angeschmolzener Harsch.

Faulschnee ist Schnee, der durch Regen oder Wärme seine Kristallstruktur verloren hat und aus groben, runden Kügelchen besteht.

Firn nennt sich Schnee, der mindestens ein Jahr alt ist und zum Beispiel durch Wärme seine ursprüngliche Kristallstruktur verloren hat.

Schnee ist Niederschlag... © DPA
Schnee ist Niederschlag... © dpa
... und Ablagerung © DPA
... und Ablagerung © dpa