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Schneeflocken entstehen in großer Höhe in den Wolken. Bis etwa minus zehn Grad bleiben die Wassertropfen in der Wolke flüssig, erst dann bilden sich Kristalle.

Die Schneekristalle wachsen weiter und verbinden sich teilweise mit anderen Schneeflocken, bis sie so schwer sind, dass sie zu Boden fallen. Ob sie auch als Schnee dort ankommen, entscheiden die Temperaturen in den Luftschichten, die unter der Wolke liegen. In unseren Breiten verlassen fast alle Niederschläge selbst im Sommer die Wolken in gefrorener Form, doch schmelzen sie die meiste Zeit des Jahres auf ihrem Weg nach unten, sodass sie als Regen auf den Boden fallen.

Die Form, in der Schneekristalle wachsen, hängt von der Temperatur ab.

Die Grundformen der Schneeflocken sind:
Temperatur [°C] Form
0 – -3 dünne hexagonale Platten
-3 – -5 Nadeln
-5 – -8 Prismen
-8 – -12 hexagonale Platten
-12 – -16 dendritische Kristalle
-16 – -25 Platten
-25 – -50 Prismen
   
Kristalle verschiedene Typen von gefrorenem Niederschlag © www.snowcrystals.net

Da die Schneekristalle während des Wachsens in der Wolke durch unterschiedlich kalte Luftschichten unterwegs sind, ändern sich auch die Wachstumsbedingungen. Dadurch sind die Schneeflocken meist eine Mischung unterschiedlicher Kristallformen. Keine Schneeflocke nimmt exakt den gleichen Weg durch die Wolke, daher gleicht keine Schneeflocke der anderen. Sieht man nur genau genug hin, stellt man fest, dass sich keine zwei identischen Schneeflocken finden lassen.