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Im festen Zustand von Wasser, dem Eis, ordnen sich die Wassermoleküle zu einem regelmäßigen Gitter an. Dabei sorgen die Wasserstoffbrückenbindungen dafür, dass die Moleküle auf einem festen Abstand bleiben. Beim Schmelzen bricht dieses Gitter teilweise zusammen, und die Moleküle können sich an manchen Stellen näher kommen. Daher nimmt flüssiges Wasser weniger Raum ein als festes Eis. Eis ist leichter und schwimmt auf dem Wasser.

In festem Wasser – Eis - sind die Moleküle regelmäßig in Sechsecken angeordnet.
In festem Wasser - Eis - sind die Moleküle regelmäßig in Sechsecken angeordnet.


Scheinbar normal, doch für den Physiker ungewöhnlich: Festes Wasser ist leichter als flüssiges – daher schwimmen Eisberge. © DPA

Scheinbar normal, doch für den Physiker ungewöhnlich:
Festes Wasser ist leichter als flüssiges – daher schwimmen Eisberge. © DPA


Dank der Dichteanomalie des Wassers können wir im Winter auf Seen gehen und die Lebewesen darunter überleben – solange sie der Angler nicht erwischt. © DPA

Dank der Dichteanomalie des Wassers können wir im Winter auf Seen
gehen und die Lebewesen darunter überleben – solange sie der Angler nicht erwischt. © DPA

Dieses Verhalten verhindert, dass Seen im Winter vollständig zufrieren. Eis bildet sich immer an der Wasseroberfläche. Es schützt das Wasser darunter vor der Kälte. Größere Seen frieren daher nie vollständig zu, am Grund bleibt immer flüssiges Wasser, in dem die Seebewohner überleben können.