Rassismus.Kolonialismus.Heute | Film

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Rassismus gab es schon, bevor europäische Länder Kolonien in außereuropäischen Gebieten gründeten. Die Kommunikationswissenschaftlerin Natasha A. Kelly hält den Rassismus für den Motor der Kolonialisierung. Sie sagt, die Idee, dass Schwarz für Leid und Tod steht, das Negative, und Weiß das Positive symbolisiert, zum Beispiel in der Darstellung weißer Engel, wurde auf den Menschen übertragen.

Der Film setzt sich anhand der Lebensgeschichte des Herero-Nachfahren und Aktivisten Israel Kaunatjike mit der Frage des Rassismus und der deutschen Kolonialzeit auseinander. Autorin Natasha A. Kelly analysiert die Strukturen, die den Rassismus gefördert und tief in unsere Gesellschaft eingeschrieben haben. Und zwar bis heute.
Von den Einflüssen der Kolonialzeit auf ihre Arbeit am Theater berichtet die Regisseurin und Autorin Simone Dede Ayivi und sie erzählt von ihrem Aktivismus bei ISD – der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

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Planet Schule