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Zum Glück, Themenwoche 2013, ARD Logo Unterricht Biologie Lachen ist gesund
Alicia, Laurens, ein Junge und ein Mädchen im Hintergrund. Rechte: WDR, Imago

Lachen und Lächeln steht im Mittelpunkt dieser kurzen Unterrichtseinheit. In einem Selbstversuch erleben die Schülerinnen und Schüler, dass Lächeln ansteckend ist und auch die eigene Stimmung hebt – selbst, wenn uns gar nicht unbedingt nach Lächeln zumute ist. Die Schülerinnen und Schüler lernen die biologische Funktion und Wirkung von Lachen kennen. Auch die Evolution spielt eine Rolle: Wie haben die Menschen das Lachen gelernt und welche Funktion hatte es in der Steinzeit? Sie erarbeiten sich die Hintergründe, warum Lachen ansteckend ist und welche wichtige Funktion die Spiegelneuronen für die Empathiefähigkeit des Menschen haben. Ein produktives Ergebnis sind Glückstipps für Mitschüler und kleine Spiele und Experimente, mit denen man anderen beweisen kann, wie wichtig Lächeln ist.

Angesprochene Themen:

  • Evolution des Menschen: Entstehen und Entwicklung des Lachens
  • Spiegelneuronen

Jahrgangsstufen

  • Klassen 7 bis 10


Die Materialien:

Einstieg mit Selbstversuch

Am Anfang steht ein Selbstversuch der Schülerinnen und Schüler. Sie sollen einen Nachmittag nur lächeln und dabei protokollieren, was passiert. Wie reagieren Freunde und Familie sowie Unbekannte? Ändert sich auch die eigene Stimmung? Für die Dokumentation ihres Selbstversuchs können sie Arbeitsblatt 1 "Der Selbstversuch" nutzen. In der Schule schauen sie danach zunächst den Ausschnitt aus dem Magazin "Du bist kein Werwolf" an (Folge 2, Timecode: 11:42 - 17:57 Min., Link zum Film siehe oben). Haben die Schülerinnen und Schüler ähnliche Erfahrungen gemacht? Sie berichten ihre Erlebnisse.

öffnet pdf-Dokument, Größe: 708 KB Selbstversuch


Die Erklärungen

In Einzelarbeit informieren sich die Schülerinnen und Schüler über die Funktion des Lachens, wie es entstanden ist und warum Lachen gesund ist. Dazu lesen sie die Texte von Planet Wissen, die auf Arbeitsblatt 2 "Erklärung 1: Lachen ist gesund" angeben sind, und beantworten die Fragen auf dem Arbeitsblatt schriftlich. Bevor die Schüler in Expertengruppen sich mit Spiegelneuronen beschäftigen, können Sie in der Klasse einen weiteren Selbstversuch aus dem Magazin "Du bist kein Werwolf" zeigen – ohne Einführung und ohne Diskussion. Ein Junge erhält den Auftrag, den ganzen Tag nur ernstgemeinte Komplimente zu verteilen. Wie es ihm ergeht, ist in Folge 14 (Timecode 03:47 bis 10:45 Min.) zu sehen. Der Selbstversuch hat auf den ersten Blick nicht direkt etwas mit dem Thema zu tun. Bestandteil der folgenden Aufgabe ist es, "Glückstipps" für das eigene Verhalten aus dem Gelernten zu entwickeln. Dieser Selbstversuch gibt eine weitere Anregung.

Filmausschnitt aus dem Magazin "Du bist kein Werwolf" (Folge 14)

In Expertengruppen mit jeweils vier Schülerinnen und Schüler erarbeiten sie die biologischen Hintergründe, warum Lächeln und Lachen ansteckend ist und lernen Spiegelneuronen kennen. Dazu liest jedes Gruppenmitglied einen anderen Text. Die vier Texte erklären jeweils mit einem anderen Schwerpunkt die Funktion von Spiegelneuronen. Sie sind unterschiedlich lang und komplex und können deshalb zur inneren Differenzierung genutzt werden. Wenn die Gruppen wegen der Klassengröße nicht alle gleichmäßig mit vier Personen besetzt werden können, können einzelne Texte als binnendifferenzierende Maßnahme auch von zwei Schülern als Tandem bearbeitet werden. Das Vorgehen in der Arbeitsgruppe wird auf Arbeitsblatt 3 "Erklärung 2: Spiegelneuronen" beschrieben. Die Schüler lesen zunächst den Text und schreiben die wichtigsten Informationen nach der Spickzettelmethode heraus. Dann informieren sich gegenseitig über ihre Texte unter den Aspekten, die auf dem Arbeitsblatt angegeben sind. Gemeinsam beantworten sie die Fragen, die darauf abzielen, Zusammenhänge zum Thema Lachen und Glück herzustellen. Abschließend erarbeiten sie aus dem Gelernten einen "Glückstipp".

öffnet pdf-Dokument, Größe: 708 KB Erklärung 1

öffnet pdf-Dokument, Größe: 708 KB Erklärung 2


Anwendung: Experimente für einen Glücks-Parcour

Wenn die Aktion Schulstunde "Zum Glück" in der Schule als fächerübergreifendes Projekt mit mehreren Klassen durchgeführt wird, bietet es sich an, hinterher die Ergebnisse in der Schule zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler überlegen sich deshalb in Gruppen, mit welcher kleinen Übung oder welchem Experiment sie den Schülern zeigen können, dass Glück, zumindest aber gute Laune und Lachen ansteckend ist und gut tut. Zusammen mit unseren Vorschlägen für die Fächer Mathematik, Philosophie/Ethik, Religion und Sport könnten die Experiments Bestandteil eines Glücksparcours sein, den die Schüler absolvieren und der Glücksmomente zum Ausprobieren bietet.

öffnet pdf-Dokument, Größe: 708 KB Gluecksparcour


Mehr zum Thema bei Planet Schule

Die Sendereihe "Du bist kein Werwolf" ist speziell für Kinder und Jugendliche kurz vor und während der Pubertät konzipiert. In fünf Rubriken werden Themen aus allen Lebensbereichen angesprochen, die die Altersgruppe bewegen: Liebe, Sexualität und körperliche Veränderungen in der Pubertät ebenso wie Freundschaft, Konflikte mit Eltern oder die Suche nach dem eigenen Ich. Die meisten Themen hängen ganz eng mit der Suche nach Glück zusammen. Im vergangenen Jahr wurde das Magazin mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Dank kurzer, informativ und anregend gestalteter Clips bietet sie eine Fülle von Möglichkeiten für den schulischen Einsatz in verschiedenen Fächern.

Du bist kein Werwolf


 

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