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Wie die Kohle aus dem Ruhrgebiet verschwand

Info:

Bis in die Mitte der 1950er Jahre war der Steinkohlebergbau der Motor des westdeutschen Wiederaufbaus nach dem Krieg und Bergmann im Ruhrgebiet war der sicherste Beruf der Welt. Doch schon bald danach ist von ersten Krisen die Rede, von Feierschichten, von wachsenden Halden und von Zechenstilllegungen.

Das Fernsehen zeigt dramatische Berichte vom ohnmächtigen Protest der Bergleute, vom Abriss der Werksanlagen und vom Schlangestehen im Arbeitsamt. Noch scheint es Alternativen zu geben, die Stahlindustrie zum Beispiel oder das neu gegründete OPEL-Werk in Bochum. Erst später wird klar: Es ist ein Abschied ohne Wiederkehr. Zurück bleibt eine Landschaft, die von der Schwerindustrie gezeichnet ist, und Menschen, deren Lebenswege eng damit verbunden waren.

In der Dokumentation erinnern sich ehemalige Bergleute, darunter auch der ehemalige Schalker Mittelstürmer Willi "Schwatte" Koslowski, an ihr Arbeitsleben seit den 1950er Jahren und an den Eindruck, den die fortschreitenden Bergwerksschließungen hinterlassen haben. Prominente wie der Schauspieler Armin Rohde und die WDR-Moderatorin Susanne Wieseler erzählen von ihrer Kindheit in Bergmannsfamilien. Und auch die frühen und ebenso erstaunlichen Einsichten und Kommentare des verstorbenen Kabarettisten Jürgen von Manger spielen eine wesentliche Rolle.

Info:

Klassenstufe:

9 - 13

DVD-Signatur Medienzentren:

nicht mehr entleihbar

Online-Signatur Medienzentren:

nicht mehr entleihbar

Produktion:

WDR

Sendelänge:

30 Minuten

Sendungskalender
2019
Sept Okt Nov
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