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Licht in der Atmosphäre

Ferne Länder, weiße Strände, strahlende Sonne und blauer Himmel. Das ist der Stoff, aus dem so manche Urlaubsträume sind. Mit solchen Bildern werben Reiseunternehmen für die schönsten Wochen im Jahr. Für uns Bewohner der so genannten "gemäßigten Klimazone" ist ein blauer Himmel keineswegs selbstverständlich. Deshalb genießen wir schönes Wetter und das strahlende Himmelblau ja auch ganz besonders. Aber wie kommt es zu dieser Erscheinung?

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Das Licht, das zu uns auf die Erdoberfläche gelangt, muss zunächst die Lufthülle durchqueren. Genau hierbei ereignet sich der Vorgang, der den Himmel für uns blau einfärbt.

Licht, das von der Sonne kommt, ist reinweiß. Trifft dieses weiße Licht auf ein Luftteilchen der Atmosphäre, dann wird das Luftteilchen vom blauen Anteil in der Lichtstrahlung angeregt. Das Luftteilchen selbst strahlt nun diesen Blauanteil nach allen Seiten ab. Der Rest, das Licht mit größerer Wellenlänge, das uns Rot, Gelb und Grün erscheint, wird vom Luftteilchen bei Weitem weniger aufgenommen. Es dringt nahezu ungehindert durch und erscheint uns als gelbliches Licht auf die Erde.

Im Gegensatz zur Erde hat der Mond keine Lufthülle. Es kann also kein Licht an Gasmolekülen gestreut werden. Der Himmel auf dem Mond ist daher immer dunkel. Man sieht dort auch am Tage die Sterne leuchten.

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