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Film: Fürstenmonopole

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„Blüht der Tabak, blüht die Pfalz“ – ein altes Sprichwort, das in den Tagen des Barock große Gültigkeit besaß. Überhaupt ließen die aufgeklärten absoluten Herrscher die Landwirtschaft modernisieren, um Wohlstand in ihre Länder zu bringen. Dazu dienten auch die neuen Manufakturen – Vorläufer der Fabriken –, die Waren im großen Stil herstellen konnten. In Frankenthal und in Ludwigsburg wurden Porzellanmanufakturen aufgebaut, die den Ruf des jeweiligen Landesherrn aufpolierten und ordentlich Geld in seine Kasse spülten. Und das brachte auch viele arme Menschen in Lohn und Brot. Denn hinter der prachtvollen Fassade des Barock verbargen sich krasse soziale Unterschiede. Dem opulenten Reichtum des Adels stand ein Heer von Armen gegenüber, vor allem die Landbevölkerung, die zum Teil noch in Leibeigenschaft ihr Dasein fristete. Der Film zeigt, wie in allen Barockstaaten Deutschlands mit lukrativen Monopolen und Steuern der aufwändige Lebensstil der Adeligen finanziert wurde. Vor allem über die begehrten Genüsse aus der Neuen Welt: Tabak, Kakao und Kaffee. Bei einem Röstexperiment versuchen wir festzustellen, wie der selbstgeröstete Kaffee wohl in der Barockzeit geschmeckt hat.

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