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Film: Wie geht es unserem Wald?

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Ein Drittel von Deutschland ist mit Wald bedeckt. Der Wald ist für uns Idylle und Naturgenuss. Aber wie viel Natur steckt wirklich drin in unserem Wald – und wie viel Holzplantage? Wie gesund ist der Wald heute, nachdem wir uns alle vor dem "Waldsterben" gefürchtet haben? Und wie machen wir den Wald fit für die Zukunft? Im Beitrag "Waldromantik oder Holzplantage" gehen wir auf die Suche nach der deutschen Wildnis. Verwunschen und geheimnisvoll, oft wild: So malten Romantiker den deutschen Wald. Und so ist er auch in unseren Köpfen noch – wir gehen in den Wald, um Natur zu genießen. Aber wie viel Natur steckt wirklich drin? Der Beitrag "Ein Forstwirt und ein Naturschützer" stellt einen grundlegenden Konflikt vor: Im Wald muss hochwertiges Holz wachsen, sagt der Forstwirt. Im Wald müssen Bäume alt und morsch werden dürfen, damit dort seltene Tiere und Pflanzen leben können, so sieht es der Naturschützer. Das Problem ist nur: Im Wald müssen alle miteinander zurechtkommen. "Kampf um den Wald" spürt der Frage nach: Wie viel kann der Wald noch leisten? Das Interesse am "grünen Schatz" vor unserer Haustür nimmt zu. Wir bauen Häuser und Möbel aus Holz, wir heizen mit Holz und produzieren daraus moderne Werkstoffe. Seit Jahren steigt in Deutschland der Holzbedarf. Doch intakte Wälder sind auch wertvolle Kohlenstoffspeicher und helfen beim Klimaschutz. Außerdem ist ihr Freizeitwert enorm. Die Ansprüche an den Wald werden immer größer... "Spuren im Wald" zeigt, wie unsere Vorfahren den Wald geformt haben: Bereits vor 7.000 Jahren nutzten mitteleuropäische Bauern den Wald als Weide für ihr Vieh und zerstörten damit den Urwald an vielen Stellen für immer. Auch historische Holzplantagen – sogenannte Niederwälder – legte der Mensch früh an. All das hat Spuren im Wald hinterlassen. "Ein Förster und seine Idee" geht der Frage nach,wie naturnah ein Wirtschaftswald sein kann. "Prozessschutz" nennt der Forstleiter des Lübecker Stadtwaldes Knut Sturm sein Konzept. Und dieses Konzept sorgt für Streit in der Forstwirtschaft, denn Prozessschutz bedeutet, im Wald natürliche Abläufe zuzulassen und ihn nicht mehr regelmäßig zu "durchforsten", also die krummen und kleinen Bäume herauszunehmen. Für den Naturschutz ist das optimal – und den "Qualitätsbäumen", die für den Verkauf gezogen werden, scheint der Wildwuchs nicht zu schaden. Doch nicht alle Kollegen sind begeistert... "Erst denken, dann kaufen" zeigt, wie man beim Einkaufen den Wald schonen kann. Beim Kauf neuer Holzmöbel achtet man auf vieles: Passt das Design, ist der Tisch groß genug, stimmt der Preis? Auch bei Papierprodukten denkt man nicht als erstes daran, woher der Rohstoff stammt. Doch es lohnt sich, auf Herkunfts-Siegel zu achten: So kann man zum Beispiel vermeiden, Produkte zu kaufen, für die Urwälder zerstört wurden.

Preisgekrönte Projekte
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