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Film: Die Macht der Pharmaindustrie

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Sie sieht sich selbst als Garant für Gesundheit und ein langes Leben: Die deutsche Pharmaindustrie. 2015 sind die Arzneimittelausgaben in Deutschland auf über 35 Milliarden Euro gestiegen. Wieder ein neuer Rekord. Zahlen müssen das die Krankenkassen - und damit am Ende die Verbraucher über ihre Beiträge. Die Pharmaindustrie dagegen gehört seit langem zu den profitabelsten Branchen des Landes. Aber wie ist die Macht von Bayer und Co. entstanden? Und warum belegt Deutschland bis heute einen Spitzenplatz bei den Medikamentenpreisen? Die Bedingungen für die Pharmaindustrie waren in Deutschland immer günstig, denn dank ihrer wirtschaftlichen Macht musste sie fast 100 Jahre lang keine gesetzlichen Regulierungen zur Arzneimittelsicherheit fürchten. Erst der Contergan-Skandal von 1961 legte die Missstände offen. Gleichzeitig stiegen die Arzneimittelpreise in der Bundesrepublik jahrzehntelang in immer neue Rekordhöhen. Der Grund: Die Pharmaindustrie konnte die Preise ihrer Medikamente selbst festlegen. Wenn die Ärzte verschrieben, mussten die Krankenkassen jeden Preis bezahlen. Fast jede Bundesregierung hat sich an Reformen versucht. Aber dank erfolgreicher Lobbyarbeit meist mit wenig Erfolg. Akte D beleuchtet den Aufstieg der deutschen Pharmaindustrie und zeigt, welchen massiven Einfluss die Pharmalobby auf die Politik bis heute ausübt. Und warum Deutschland seit Jahrzehnten einen Spitzenplatz bei den Medikamentenpreisen belegt.

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