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„Verkaufsschlager Sünde“ - Franz von Stucks Skandalbild | Film

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Eine nackte Frau und eine Schlange – die Münchner kamen in Scharen, um das düstere Bild zu sehen, als es Anfang des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal gezeigt wurde.

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Albrecht Dürers Selbstbildnis im Pelzrock

Dieses Bild ist ein Höhepunkt des Humanismus: ein Gemälde, das statt Gott den Menschen ins Zentrum der Betrachtung rückt. Und irgendwie sieht er auch noch so richtig cool aus!

Kriegsspiele auf der Leinwand · „Die Alexanderschlacht“ von Albrecht Altdorfer

Um sein Gemälde fertigzustellen, lehnt Albrecht Altdorfer sogar ab, Bürgermeister in Regensburg zu werden. Selten malt er Menschen, diesmal aber Tausende. Warum? Und wie kommt das Monumentalbild in Napoleons Badezimmer?

Joseph Beuys · „Zeige deine Wunde“

Vor 40 Jahren wurde sie als „teuerster Sperrmüll aller Zeiten“ bezeichnet, heute ist diese Installation ein Schlüsselwerk in der Kunst von Joseph Beuys. Löste sie damals öffentliche Proteste aus, als sie für viel Geld vom Lenbachhaus angekauft wurde, gilt sie heute als neuzeitliches „memento mori“, das exemplarisch auf die Vergänglichkeit hinweist. Wie viel an dieser Installation ist biografisch? Was hat sie mit Beuys’ Flugzeugabsturz im Zweiten Weltkrieg zu tun? Und warum polarisieren die Werke von Joseph Beuys derart? Der Film sucht nach einer Erklärung.

„Verkaufsschlager Sünde“ - Franz von Stucks Skandalbild

Eine nackte Frau und eine Schlange – die Münchner kamen in Scharen, um das düstere Bild zu sehen, als es Anfang des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal gezeigt wurde.

Meisterwerk Asamkirche

Marmor, Stuck, Gold. Die kleine Kirche strotzt nur so vor prunkvollen Details. Wie können sich zwei Künstler sowas leisten – und das als reine Privatkirche? Das Barockjuwel Asamkirche steckt voller Geheimnisse.

Die gebaute Utopie · Das Münchner Olympiastadion

Für Kunsthistoriker ist das Olympiastadion Münchens bedeutendstes Gebäude. Warum eigentlich? Und wie kam Architekt Frei Otto auf diese Verbindung von Baukunst und Ingenieurstechnik? Ein Kunsthistoriker geht diesen Fragen auf den Grund.

Der barberinische Faun

Ist der antike Akt ein Römer oder ein entführter Grieche? Wer hat dem Barberinischen Faun vor 400 Jahren Bein und Hände zurückgegeben? Und wie kommt die Skulptur in die Münchner Glyptothek?

Manet malt Monet

Warum sich an der „Barke“, einem Meisterwerk Edouard Manets aus der Neuen Pinakothek, fast idealtypisch die Stilepoche des Impressionismus erklären lässt, ergründen Kunstpädagogik-Studenten der Münchner Kunstakademie.

Alles andere als Gekrakel - Gerhard Richters Nr. 750/2…

Was würde wohl Albrecht Dürer zum „Abstrakten Bild 1991“ von Gerhard Richter sagen? Im Neuen Museum Nürnberg beleuchtet Kulturvermittlerin Anja Skowronski das umfangreiche Werk eines der erfolgreichsten Künstler der Gegenwart. Der vielseitige Maler Gerhard Richter signiert seine Bilder nicht einmal – versieht jedoch jedes einzelne mit einer durchlaufenden Nummer.

Der arme Poet von Carl Spitzweg

Eine Neuentdeckung ist Carl Spitzwegs Bild „Der arme Poet“ aus dem Jahr 1839, das der deutschen Spätromantik zugerechnet wird, wirklich nicht mehr. Das Ölgemälde gilt sogar als das Lieblingsbild der Deutschen! Zu klären sind aber andere Fragen: Ob es als ein Symbolbild für die heutige Zeit gelten kann oder was der verarmte Münchner Gelegenheitsdichter tatsächlich zwischen den Fingern hält ...

Ein Serienprodukt Lucas Cranachs

Mindestens 36 Mal ist sie bekannt, die „Venus mit Amor als Honigdieb“ von Lucas Cranach dem Älteren. Jedes einzelne Gemälde dieses Serienprodukts, das in der ganzen Welt verstreut ist, lässt sich im digitalen Cranach-Archiv studieren. An dieser einmaligen Forschungsdatenbank hat Dr. Daniel Hess einen wesentlichen Beitrag. Der Experte stellt die zwei Originale von „Venus mit Amor als Honigdieb“ aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg vor.

Vom Erdapfel zur App · Der Behaim-Globus

Um den Behaim-Globus, eine der Hauptattraktionen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, wurden schon viele Mythen gesponnen. Dass der älteste bekannte Globus der Welt nicht nur ein sehr modernes Wissensmedium seiner Zeit war, sondern auch ein bedeutendes Kunstwerk, demonstriert Dr. Stephanie Armer, Mitarbeiterin der Abteilung Wissenschaftliche Instrumente und Medizingeschichte am GNM.

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Planet Schule