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Zuerst untersuchen die Forscher den Boden mit Hand und Zunge; Rechte: WDR
Passatwinde trocknen die Sahara aus und bestimmen das heiße Klima; Rechte: WDR
Die beiden Filme eignen sich für eine grundlegende Einführung in Trockenräume, wie sie in den Jahrgangsstufen 7 und 8 vorgesehen ist. Die verschiedenen Wüstentypen (Wendekreiswüste, Küstenwüste und Kontinentalwüste) und Wüstenlandschaften (Sand-, Kies-/Geröllwüste, Felswüste) werden mit Filmaufnahmen und Modellen erklärt. Im Mittelpunkt der Filme steht die Sahara-Wüste. Das Filmteam begleitet eine Forschungsexpedition der Universität Köln in die größte Wüste der Welt. Die Schüler lernen auch wissenschaftliche Methoden kennen, mit denen die Forscher Erkenntnisse über die Geschichte des Lebensraums gewinnen.
Der Film "Forschung am Grenzbereich" gibt einen guten Gesamtüberblick zum Thema Trockenwüsten. Die methodisch-didaktischen Begleitvorschläge konzentrieren sich darauf, die verschiedenen Wüstentypen und –landschaften zu beschreiben und zu erkären. Mit Hilfe von Atlaskarten und weiteren Internetquellen suchen die Schüler Beispiele für die Wüstentypen und informieren sich über die Oberflächenstruktur der jeweiligen Wüsten. In Gruppenarbeit suchen sie Erklärungen für die Entstehung der Wüstentypen und –landschaften.
Der zweite Film "Expedition ins Unbekannte" vertieft den Einblick in die wissenschaftliche Arbeit des Forscherteams. Die Schüler denken mit den Forschern mit und stärken ihre methodische Kompetenz. Sie lernen die zum Teil sehr einfachen Mittel kennen, mit denen die Forscher in der Wüste arbeiten. Zusammen mit den Forschern ziehen sie aus den Beobachtungen Schlussfolgerungen über das frühere und heutige Leben in der Region. Das Forscherteam sucht in der Westsahara nach Spuren prähistorischen Lebens.
Themenfeld I: Natur-, Lebens- und Wirtschaftsräume in unterschiedlichen Klimazonen:
Thema 1: Wechselbeziehungen zwischen Klima und Vegetation
Erde und Umwelt
Inhaltsfeld 5: Leben und Wirtschaften in verschiedenen Landschaftszonen
Kl. 7/8: Analyse von raumprägenden und raumverändernden Faktoren
© Text: Anne Haage
