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Sendungsinhalt: Westsahara - Expedition ins Unbekannte

Szenenüberblick

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0:00 – 1:51

Expedition Sahara

Ein Team von Geowissenschaftlern der Universität Köln will in den südlichen Teil der Sahara vordringen und Ideen für zukünftige Forschungsprojekte sammeln. Sie lassen sich von Einheimischen tief in die unbekannte Wüste bringen. Den Weg verfolgt der Geograf Sven Oehm auf seinem Navigationsgerät.

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1:51 – 4:52

Klimadaten aus dem See

Der Geologe Stefan Kröpelin interessiert sich für einen ausgetrockneten Salzsee, den er auf einem Satellitenbild gesehen hat. An solchen Seen werden wichtige Klimadaten gesammelt und es lässt sich feststellen, ob es heute noch Wasser unter der Kruste gibt. Das wäre nicht nur ein Erfolg für die Expedition, sondern auch für die Regierung der Westsahara, die auf gute Ergebnisse der Untersuchungen hofft.

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4:53 – 6:10

Auf der Suche nach Spuren

Nach 16 Tagen und 1300 Kilometern ist das Expeditionsteam an seinem Hauptziel angekommen: Leshouat. Die Forscher hoffen, bei dieser Reihe von Inselbergen aus Granit auf Spuren prähistorischer menschlicher Besiedlung zu stoßen. Die Untersuchungen sollen mehrere Tage dauern und die Erwartungen sind groß.

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6:19 – 7:58

Üppige Vegetation

Der Botaniker Frank Darius ist von der üppigen Vegetation überrascht, die er in dieser Form im trockenen Norden Afrikas nicht erwartet hätte. Die zahlreichen Pflanzenfunde und die Holzkohle, die er findet, deuten darauf hin, dass hier vor Jahrtausenden dauerhaft Menschen gelebt haben. Die Fundstücke werden sorgfältig verpackt, damit sie später in Köln genau analysiert werden können.

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7:59 – 9:50

Spuren aus der Vergangenheit

Der Geologe Stefan Kröpelin untersucht eine schwer erreichbare Höhle in 15 Metern Höhe. Er hofft, dort auf Anhaltspunkte zu stoßen, die für eine prähistorische Besiedlung durch Menschen sprechen. Tatsächlich findet er nicht nur sehr schwache Spuren von Felsbildern, sondern auch einige Reibmulden, die durch Mahlen von Pflanzen oder Getreide entstanden sind. Klare Anzeichen, dass hier einmal Menschen gelebt haben - und zwar über einen langen Zeitraum hinweg.

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9:50 – 13:18

Keramikfunde

Die Wissenschaftler besteigen den höchtsen der Monolithen. Es ist heiß, aber der mühsame Aufstieg lohnt sich: Stefan Kröpelin findet verzierte Keramikstücke, die in solchen Regionen äußerst selten sind. Eine genaue geoarchäologische Untersuchung würde erstmals für diese Region aufschlussreiche Informationen liefern. Er fotografiert die Fundstücke, lässt sie aber zurück, damit die Archäologen alles unverändert vorfinden.

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13:19 – 14:33

Es hat sich gelohnt

Das Team macht erstaunliche Entdeckungen: Neben Keramikstücken findet es große Reibeschalen. Daran lässt sich ableiten, dass es hier früher mehr Regen und sogar Getreide gegeben haben muss. Die Westsahara war für Jahrtausende die Heimat prähistorischer Menschen - und birgt zahlreiche Ansatzpunkte für weitere Expeditionen. Die erste hat sich bereits gelohnt: Neue Forschungsvorhaben können nun angeschoben werden.

Wüsten der Erde

Ein Drittel der Landmassen auf der Erde besteht aus Wüsten oder Halbwüsten. Wo genau liegen sie? Wie entstehen sie? Und was unterscheidet eigentlich Sahara, Namib, Gobi und Co. voneinander? Die interaktive Weltkarte liefert nicht nur viele wichtige Informationen: Die Schüler können Gelerntes direkt anwenden und in den unterschiedlichen Kontinenten selber Wüsten bilden.

MultimedialZur interaktiven Weltkarte [Flash]
Bildcollage "Multimedia Wüsten": eine Wüstenlandschaft mit Dünen und einer Kamel-Karawane; Rechte: WDR Multimedial