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Sendung: Auf der Suche nach dem glücklichen Huhn

In deutschen Küchen werden im Jahr mehr als sieben Milliarden Eier verbraucht. Hühner landen auch als Brathähnchen oder Chicken-Wings immer öfter auf unseren Tellern. Doch woher kommen die Eier und die Hühner? Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern Legehennen in Bodenhaltung, die wegen der angezüchteten Legeleistung ihr Federkleid abgeworfen haben und die sich tot hacken würden, schnitten ihre Halter ihnen nicht die Schnäbel ab. Alles aber läuft nach deutschem Recht und Gesetz, genau wie im größten europäischen Eiverarbeitungswerk, in dem pro Tag 1,6 Millionen Eier aufgeschlagen werden, um sie für die Lebensmittelindustrie weiter zu verarbeiten. Die Sendung enthüllt Dimensionen, die kaum vorstellbar sind: Schlachtanlagen, Brütereien und Hähnchenmasteinrichtungen, in denen das Geschäft mit der Ware Tier eine technisch-logistische Meisterleistung ist. Legebatterien riesigen Ausmaßes, in denen nur eins zählt: Wie viel Eier legt die Produktionseinheit Huhn in welcher Zeit zu welchem Preis?

Filmskript: Auf der Suche nach dem glücklichen Huhn

Auf der Suche nach dem glücklichen Huhn

Kapitelübersicht:

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Auf der Suche nach dem glücklichen Huhn

00:00 – 01:06

Eier und Brathähnchen, kommen sie von glücklichen Hühnern?

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Schrecken der Bodenhaltung

01:06 – 03:47

Bei dieser Hühnerzucht in Bodenhaltung auf Gittern findet man 34.000 Hochleistungshühner. Seit 50 Wochen legt jedes Huhn täglich ein Ei. Alle Kraft geht ins Eierlegen, Federn werden abgeworfen.

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Brüterei für Brathähnchen

03:47 – 08:28

In der Brüterei in Brenz in Mecklenburg kommen pro Tag 250.000 Eier in den „Chickmaster“ zum Brüten. Nach 21 Tagen schlüpfen die Küken: 1,1 Millionen pro Woche, 78 Milliarden im Jahr. Nach dem Schlüpfen werden die zukünftigen Brathähnchen in einen Maststall abtransportiert.

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Hühnerbefreiung Teil 1

08:28 – 10:46

Tierbefreier entführen fünf Hühner aus einer Legebatterie. Sie sind in einem erbärmlichen Zustand.

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Hähnchenmast

10:46 – 13:08

In der Hähnchen-Mastanlage in West-Mecklenburg leben 38.000 Hühner in einer Halle: 22 Hähnchen pro m². Mit 40g kommen sie an und werden in 30 Tagen auf 1 kg gemästet. Ein Hähnchen bringt dann 20 Cent ein.

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Eierverarbeitung

13:08 – 15:47

Im Eierverarbeitungswerk Ovobest in Neuenkirchen-Vörden werden 162.000 Eier pro Stunde verarbeitet, 2,5 Millionen pro Schicht.

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Hähnchenschlachthof

15:47 – 19:37

Im Hähnchenschlachthof in Brenz werden am Tag 155.000 Hähnchen geschlachtet. Sie werden an den Füßen aufgehängt, durch ein Elektrobad gezogen und betäubt. Danach wird die Halsschlagader aufgeschnitten, und die Hühner sterben durch Ausbluten. Heißes Wasser ersetzt das Rupfen. Maschinelles Ausnehmen, tierärztliche Betrachtung, danach Kühlung auf 4°C.

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Hühnerbefreiung Teil 2

19:37 – 21:58

Tierbefreiung: Die fünf Hühner werden zum "Gnadenhof" gebracht. Stroh ist ihnen unbekannt.

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Käfighaltung

21:58 – 25:51

Bei den Firmen "Ovobest" und „Deutsche Frühstücksei GmbH“ äußert man sich zu den Vorzügen der Käfighaltung.

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Bio-Freilandhaltung

25:51 – 29:30

Auf dem Bio-Hühnerhof in Klein-Süstedt werden 25 Hähne und 1000 Hühner im Freiland gehalten und von Hand gefüttert. Damit das Weideland nicht zur Keimwüste wird, werden die Ställe immer wieder an frische Weidegründe gezogen.

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Kleinvolièren

29:30 – 32:56

Bei der Forschungsfarm in Wesselkamp äußert man sich zu den Vorteilen von „Kleinvolieren“.

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Hühnerbefreiung Teil 3

32:56 – 36:11

Zwei Monate später auf dem Gnadenhof. Die Federn der Hühner wachsen nach, aber Henne Heidi geht nicht freiwillig ins Freie und wird von anderen Hühnern nicht anerkannt.

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Hannover-Messe

36:11 – 38:17

Auf der Hannover-Messe wird für Hühnerfangmaschinen und Schlachterschleifen geworben.

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Hähnchen und ihr Preis

38:17 – 41:04

Im Hähnchenschlachthof werden 8.500 Hühner pro Laster angeliefert, 3000 Hähnchenfilets pro Stunde produziert. Im Laden wird Hühnerfleisch wird immer billiger.

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Hühnerbefreiung Teil 4

41:04 – Ende

Auf dem Gnadenhof hat sich Huhn Heidi eingelebt.

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Odysso-Filmbeitrag "Tatort Hühnerstall" (07:05 min)

Jeder von uns will selbstverständlich, wenn er Fleisch isst, dass die Tiere gesund aufwachsen und nicht unnötig leiden. Aber ist das bei der Intensivtierhaltung, so wie sie in Deutschland praktiziert wird, wirklich der Fall? Odysso hat sich beim größten Hühnchenproduzenten umgesehen. (Quelle: Odysso vom 09.06.2011)