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Erreger wie das Grippevirus reisen wie blinde Passagiere. Sie werden mit dem Luftverkehr eingeschleppt und verbreiten sich besonders schnell in Großstädten, wo Menschen engen Kontakt miteinander haben. Wie leicht ein Grippevirus von Mensch zu Mensch in ganz alltäglichen Situationen übertragen werden kann, zeigt ein Experiment.
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Viren befallen Körperzellen und missbrauchen sie als „Kopiermaschine“. Ist eine Körperzelle infiziert, produziert sie viele neue Viren, die dann wiederum weitere Körperzellen befallen. Unterlaufen den Körperzellen während der Virenproduktion „Fehler“, dann können Virenentstehen, die eine andere Oberflächenstruktur besitzen, wie ihre Vorgänger. Das macht es für die Immunabwehr schwerer die Eindringlinge zu bekämpfen.
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Der beste Schutz gegen die Grippe ist eine Immunisierung. Dafür züchtet man Impfviren in Hühnereiern. Setzt man Menschen diesen Impfviren aus, erkranken sie zwar nicht, ihr Immunsystem wird aber aktiv und bildet einen Schutz gegen diese Viren. Kommt ein immunisierter Mensch dann in Kontakt mit„echten“ Grippeviren, ist das Immunsystem in der Lage, die Viren effektiv zu bekämpfen und eine Erkrankung zu verhindern. Auf ganz ähnliche Weise impfte der Arzt Edward Jenner schon 1796 einen Jungen gegen die Schwarzpocken.
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Viren finden besonders in wild lebenden Wasservögeln einen Wirt. Grippeviren von Tieren können aber auch dem Mensch gefährlich werden: 1997 starben beispielsweise die ersten Menschen an der Vogelgrippe. Angesteckt hatten sie sich bei Hühnern, die Viren wahrscheinlich über den Kot von Wildvögeln aufnahmen.
