zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Inhalt der Reihe

Vorgestellt werden zwei Sendungen, die sich zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Aspekten des Vietnamkriegs nähern:

In dem 30-minütigen Film "Vier Tote in Ohio – Ein amerikanisches Trauma" (ab 9. Schuljahr) geht es um die Aufarbeitung des gewaltsamen Tods von vier Studenten. Sie wurden 1970 bei einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg auf dem Campus ihrer Universität von der Nationalgarde erschossen. Die Hintergründe für die Schüsse sind von Militär und Politik verschleiert worden, so dass bis heute keine vollkommene Aufklärung der Geschehnisse stattgefunden hat.

Der 30-minütige Film "Regen der Vernichtung – Das Erbe des Vietnamkrieges" (ab 11. Schuljahr) porträtiert vietnamesische Familien, deren Kinder schwer behindert zur Welt kamen. Obwohl der Einsatz des Entlaubungsmittels "Agent Orange" schon mehr als dreißig Jahre zurückliegt, werden noch heute Kinder tot oder mit erheblichen Missbildungen geboren. Die Eltern der betroffenen Kinder schildern ihr hoffnungsloses Leben in einem armen Land, in dem die medizinische Grundversorgung auf ein absolutes Minimum beschränkt ist. Klagen auf Entschädigungen werden von der amerikanischen Justiz immer wieder abgewiesen.

Trotz unterschiedlicher Thematik lassen sich Parallelen ziehen: Zu Wort kommen Augenzeugen und Opfer, die über die Folgen des Vietnamkriegs berichten – Folgen, die zum Teil bis heute andauern. Ein umfangreiches Unterrichtsmaterial mit Rollenspielen und Zeitungsartikelanalysen erleichtern den Einsatz der Filme im Unterricht. Die besondere Bedeutung des Ho-Chi-Minh-Pfades wird in einem ausführlichen Hintergrundtext näher erläutert.