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Der amerikanische Präsident ist einer der mächtigsten Menschen der Welt. Das Zentrum der Macht ist das Weiße Haus. Alle vier Jahre wird in den USA gewählt. Die erste Hürde für den zukünftigen Präsidenten sind die Vorwahlen.
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Zu den Bewerbern der Demokraten gehören Barack Obama, für den sich die jungen Leute begeistern, Hillary Clinton, die das Weiße Haus schon aus der Zeit kennt, als ihr Mann Bill Präsident war, sowie John Edwards, der 2004 fast Vize-Präsident geworden wäre. Für die Republikaner wollen der ehemalige Soldat John McCain, Mike Huckabee und Mitt Romney antreten.
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Das System der insgesamt 51 Vorwahlen ist relativ kompliziert. Im Grunde geht es für die Bewerber darum, sechs Monate lang Delegiertenstimmen zu sammeln. Um ihre Chancen zu erhöhen, gehen die Bewerber und ihre Anhänger Klinkenputzen. Freiwillige Helfer unterstützen die Kandidaten beim Wahlkampf. Lisa ruft zum Beispiel für Obama bei den Wählern an.
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Bei einem so genannten Caucus stimmen die Bürger in einer Gemeinde offen ab. Zuvor diskutieren sie intensiv über die Kandidaten. Wie bei einer politische Stehparty stellen sich die Anhänger nach der Diskussion in Gruppen zusammen. Die Amerikaner empfinden den Caucus als ur-demokratisch.
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Am Super-Dienstag fallen in 20 Staaten die Entscheidungen. Danach stehen die Kandidaten meist fest. Bei den Republikanern hat John McCain das Rennen gemacht. Er ist manchen Konservativen schon zu liberal. McCain versucht, mit seinen politischen Erfahrungen zu punkten
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Bei den Demokraten konkurrieren Clinton und Obama noch miteinander - dabei geht es rau zu. Clinton wirft Obama etwa vor, ihm fehlten die Inhalte. Clinton dagegen hat damit zu kämpfen, dass viele sie für unnahbar und kalt halten. Nach sechs Monaten Vorwahlen hat Obama die Mehrheit an Delegiertenstimmen. Doch Clinton will trotzdem als Bewerberin auf dem Parteitag antreten.
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Auf dem Nominierungsparteitag sind die Delegierten am Zug, die ein Bewerber während der Vorwahlen gesammelt hat. Sie müssen jetzt für ihren Kandidaten abstimmen. Das Zünglein an der Waage bilden die Superdelegierten. Sie sind bei der Abstimmung nicht durch die Vorwahlergebnisse festgelegt. Am Ende wird Obama zum Kandidaten der Demokraten erklärt.
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Beim Parteitag fällt noch eine zweite wichtige Entscheidung: Der so genannte running mate wird gewählt. Er steht dem möglichen Präsidenten als Vize zur Seite. John McCain hat sich für Sarah Palin entschieden, die amtierende Gouverneurin von Alaska.
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In der heißen Phase sind die Kandidaten oft in den unentschlossenen Staaten unterwegs, den so genannten swing states. Obama arbeitet an seinem Profil. Er besucht Krisenregionen und trifft sich mit Staatsmännern. Obama kommt auch nach Deutschland. Eine überraschende Wende erfährt der Wahlkampf durch die Finanzkrise, in der Obama überzeugender auftritt.
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Der Wahltag ist immer der Dienstag nach dem ersten Montag im November. Diese Wahl ist für viele Amerikaner historisch. Zum ersten Mal kann ein Schwarzer Präsident werden. Diese besondere Wahl lockt viele Menschen an die Urnen: Es geben so viele Amerikaner ihre Stimme ab wie noch nie in den vergangenen hundert Jahren. Sie wählen Obama zu ihrem Präsidenten.
