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Der Aralsee

Es ist nicht leicht für Zentralasien einen eigenen Weg in die Zukunft zu finden. Zu viele Interessen und Begehrlichkeiten konkurrieren in der Region miteinander, die reich an Bodenschätzen wie Öl und Gas ist. Die Bevölkerung profitiert allerdings wenig von diesen Rohstoffen, die wirtschaftliche Misere und die weit verbreitete Korruption sorgen dafür, dass das Geld nur in die Taschen weniger fließt.

Die Umweltsünden der Vergangenheit belasten das Leben in den zentralasiatischen Ländern schwer. Der Film beschreibt die Auswirkungen der Aralseekatastrophe. Die Baumwollmonokultur, die von der sowjetischen Regierung eingeführt wurde, setzte einen enormen Raubbau an den Wasserreservoirs der Region in Gang. Besonders dem Aralsee und seinen Zuflüssen wurde über lange Jahre viel zuviel Wasser entnommen, sodass der einstmals viertgrößte See der Welt sich zunehmend in eine Wüste verwandelt. Die ehemaligen Fischerorte, liegen nun weitab vom See. Der Verzehr der Fische ist nun aber durch die giftigen Abwässer der Chemie ohnehin gesundheitsgefährdend. Der übermäßige Einsatz von Pflanzengiften führt zu gefährlichen Chemikalienwinden, die die Gifte über tausende von Kilometern weit verbreiten. Der usbekische Arzt Dr. Achimov erzählt von den Leiden seiner Patienten, der hohen Krebsrate in der Region und dem Wasser, dass die Menschen krank macht.


  • Dr. AchimovDr. Achimov ist sich sicher, dass das Hauptproblem vieler Krankheiten das schlechte Wasser ist.
  • Die Aralsee-Katastrophe.

    Die Aralsee-Katastrophe.

  • Baumwollernte in Uzbekistan

    Baumwollernte in Uzbekistan. Die riesigen Baumwollfelder laugen den Boden aus.

  • Aralsee

    Hier war einst der Aralsee, der viertgrößte See der Welt.