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Der Stromboli im Mittelmeer ist ein beliebtes Ausflugsziel. Trotz seiner stetig austretenden Lava ist er ein harmloser, berechenbarer Berg. Das ist nicht überall so auf der Erde. Manche Gegenden sind von ganzen Vulkanketten durchzogen. In Indonesien gibt es zum Beispiel 130 aktive Vulkane. Hier treffen zwei tektonische Platten aufeinander. An solchen Plattenränder reihen sich die meisten Vulkane der Welt aneinander.
Die Vulkane auf Hawaii sind dagegen anders entstanden. Unter Hawaii ist ein sogenannter "Hot Spot" zu finden. Hier ist der Erdmantel besonders heiß und weicht an manchen Stellen auf. So können ganze Inselgruppen entstehen.
Auch in Europa gibt es viele Vulkane. Die Insel Island profitiert in besonderem Maße von ihnen. Geothermische Kraftwerke nutzen die Erdwärme der Vulkane als Hauptenergiequelle. Am Ätna, auf der italienischen Insel Sizilien, gedeihen viele Obstbäume und Weinreben. Die Pflanzen wachsen auf den fruchtbaren vulkanischen Böden schneller als auf der restlichen Insel. Dennoch sind sie stets vom Vulkan bedroht. Der Ätna ist der aktivste Vulkan Europas und bricht in regelmäßigen Abständen aus. In der Eifel profitiert besonders die Baustoffindustrie von den Vulkanen. Schon im Mittelalter wurden Kirchen aus Vulkangestein gebaut und auch heute noch gibt es große Steinbrüche, in denen Bimsstein abgebaut wird.
Der Film erklärt, wo Vulkane weltweit vorkommen und wie sie entstehen, beschreibt die Gefahren und die Nutzungsmöglichkeiten der feuerspeienden Berge und zeigt die Bestrebungen der Wissenschaft, einen Ausbruch vorherzusagen.
