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Sendungsinhalt: Kernkraft

Kernkraft

Für die einen die Lösung aller (Energie-) Probleme schlechthin – für die anderen Dämonen der Menschheit an sich – Kernkraftwerke. Seit über fünfzig Jahren gewinnen wir einen Teil unseres Stroms aus der geregelten Kernspaltung; effizient in der Energieausbeute und nach wie vor gefährlich im Umgang mit dem radioaktiven Uran, dem Stoff aus dem die Wärme kommt.
Die Sendung erläutert die grundlegenden Mechanismen der Kernspaltung, der Funktion eines Druckwasserreaktors, erinnert an die Kernschmelze von Three Mile Island (USA, 1979) und gibt einen Ausblick auf die Sicherheitseinrichtungen des neuesten Reaktors in Europa: des EPR in Finnland.

  • Luftbild eines Kernkraftwerks (Quelle: SWR/WDR)

    Kernkraftwerk mit Kühltürmen (rechts) und Sicherheitskuppel (vorn links)

  • Ein Mann sitzt vor einer Wand mit Bedienpulten und Monitoren an einem kleinen Tisch. (Quelle: SWR/WDR)

    Arbeitsplatz der Bedienmannschaft eines Kernkraftwerks

  • Blick in das Innere eines Reaktors. Im Wasser sind die Uran-Brennelemente zu erkennen. (Quelle: SWR/WDR)

    Das Reaktordruckgefäß mit den Brennelementen

Kernkraft

Kapitelübersicht:

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Stromerzeugung in Deutschland

00:00 – 01:41

Was wären unsere Städte ohne Strom? Woher kommt die notwendige Energie? In Deutschland wird Strom im Grundlastbetrieb meist von Kohle- und Kernkraftwerken erzeugt. Das Funktionsprinzip die erzeugte Wärme in Strom umzuwandlen ist im Grunde gleich, der Unterschied im "Brennstoffverbrauch" allerdings ist enorm.

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Funktionsweise von Kernkraftwerken

01:41 – 06:04

Kernkraftwerke erzeugen Wärme durch Kettenreaktionen in den Uranbrennstäben. Was löst eine solche Kettenreaktion aus und wie wird sie kontrolliert?

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Reaktorsicherheit und Störfälle

06:04 – 09:17

Kernkraftwerke sind nicht gefeit gegen Störfälle - und Tschernobyl war nicht der erste Unfall. Bereits 1979 ereignete sich im Reaktor "Three Mile Island" eine Kernschmelze.

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Druckwasserreaktor EPR in Finnland

09:17 – 11:45

Der EPR in Finnland - ab 2005 wurde an diesem "sichersten" Druckwasserreaktor gebaut. Das Problem einer möglichen Kernschmelze soll durch den "core catcher" vermindert werden.

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Entsorgung des radioaktiven Abfall?

11:45 – Ende

Ein Problem bleibt für alle Kernkraftwerke: der radioaktive Abfall. Bisher gibt es in Deutschland noch kein Endlager für solche Abfälle; lediglich vorläufige Lösungen existieren.

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Atommüll-Transport von Karlsruhe nach Lubmin am 15. Februar 2011

Atommülltransporte sorgen in Deutschland immer wieder für Proteste. Atomkraftgegner kritisieren die Transporte als gefährlich und sinnlos. Das Grundproblem, die sichere Lagerung von Atommüll, ist bisher tatsächlich noch ungelöst. Der hochradioaktive Abfall wird in Zwischenlagern gelagert. Am 15. Februar 2011 rollt ein Zug mit 5 Castorbehältern von Karlsruhe nach Lubmin, in ein Zwischenlager an der Ostsee. Er hat 56 Tonnen Atommüll geladen, sie stammen aus der vor 20 Jahren stillgelegten Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe. Atomkraftgegner protestieren gegen den Transport und blockieren die Gleise. (01:38)

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