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Herr Jonas hat Angst vor der Tiefe. Das tiefe Blau des Meeres? Tauchen? Nein! Für Herrn Jonas liegen unter der Wasseroberfläche vor allem Gefahren für Leib und Leben: keine Luft zum Atmen, Druck auf den Ohren, verschwommene Sicht, Tiefenrausch. Doch gleichzeitig ist er fasziniert von den Tieren, die Strategien entwickelt haben, um unter Wasser klarzukommen: Wale, die Sauerstoff in ihren Muskeln speichern, Spinnen, die sich eigene Taucherglocken weben, und Fische, die ihren Sauerstoffbedarf direkt aus dem Wasser decken. Also überwindet Herr Jonas in einem Tauchkurs seine Angst vor der Tiefe, um diesen Lebensraum hautnah erleben zu können. Er lernt, warum Pressluft ab bestimmten Tiefen dem Schnorchel überlegen ist, wie der Druckausgleich im Ohr funktioniert oder wie man Taucherkrankheit und Tiefenrausch vorbeugen kann. Der Film eignet sich auch für den Einsatz in Biologie.
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Herr Jonas hat Angst vor Wasser. Die ist nicht ganz unbegründet, denn der Mensch ist ein Landtier und hat mit einigen Hindernissen unter Wasser zu kämpfen: Die Sicht ist schlecht und atmen können Menschen auch nicht unter Wasser. Fische hingegen können mit ihren Kiemen problemlos den nötigen Sauerstoff aus dem Wasser filtern.
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Säugetiere haben keine Kiemen. Dennoch gibt es Säugetiere, die an den Lebensraum Wasser angepasst sind und nur zum Atmen an die Oberfläche kommen: Wale können bis zu neunzig Minuten lang unter Wasser verbringen ohne Luft zu holen. Der Mensch hält es gerade mal knapp eineinhalb Minuten ohne zu atmen aus.
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Herr Jonas sucht sich professionelle Hilfe um seine Angst vor dem Wasser zu besiegen und besucht einen Schnuppertauchkurs. Zum Tauchsport gehören die richtige Ausrüstung und bestimmte Techniken. Der Griff an die Nase, beispielsweise, hilft den Druck im Ohr auszugleichen und stechende Schmerzen zu vermeiden.
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Unter Wasser herrscht ein großer Druck. Der Mensch benötigt also spezielle Pressluftflaschen, um unter solche Umständen atmen zu können. Außerdem kann der Druckunterschied gefährliche Folgen für den Mensch haben: Taucht er zu schnell auf, kann der Druckverlust zu gefürchteten Embolie führen.
