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Hintergrund: Säugetiere, Land

Katze und Hund

Die uns am besten vertrauten Haustiere, Hunde und Katzen, hören wie die allermeisten Raubtiere relativ gut. Ihr Hörvermögen übersteigt das des Menschen bei weitem. Sie hören Frequenzen auch im Ultraschallbereich und können mit ihren beweglichen Ohrmuscheln die Schallwellen effektiv in Richtung ihrer Trommelfelle bündeln. Nicht alle Hunderassen haben noch aufgerichtete, bewegliche Ohrmuscheln. Ihre Fähigkeit, die Schallwellen zu bündeln, wurde durch die Zucht eingeschränkt, der Wolf als Stammvater aller Hunde ist aber sehr wohl dazu in der Lage.

  • Katze (Quelle: picture-alliance / KPA / Theissen)

    Katze

  • Schäferhund (Quelle: picture-alliance / ZB)

    Schäferhund

Für Menschen unhörbare Töne

Jeder Hundebesitzer kennt die Situation, dass sein Hund bereits auf Geräusche im Treppenhaus reagiert, wenn er selbst noch nichts hören kann. Mit Hilfe einer für Menschen unhörbaren Ultraschallpfeife wird versucht, dem Hund Anweisungen zu geben, ohne seine (menschliche) Umwelt zu belästigen. Und so mancher Händler verspricht die Abwehr von Hunden, Katzen und Mardern durch Ultraschall-Abwehrgeräte, oft mit mittelmäßigem Erfolg.

Fleischfresser

Für Raubtiere, die ihre Beute unter anderem mit dem Gehör aufspüren, sind gute Hörleistungen notwendig. Vorteilhaft ist für Hund und Katze auch ihre im Vergleich mittlere Größe. Dadurch können sie einen weiten Frequenzbereich wahrnehmen, der beim Hund im Bereich von 65 bis ca. 50.000 Hz liegt und bei der Katze sogar im Bereich von 100 bis 65.000 Hz. Wären Hund und Katze bedeutend kleiner, könnten sie Frequenzen am unteren, tiefen Ende des Spektrums nur schwer wahrnehmen. Der Grund dafür ist, dass Schallempfänger am Besten schwingen, wenn die Wellenlänge eines Schallsignals ungefähr dieselbe Größenordnung hat wie der Durchmesser des schallempfindlichen Organs. Kleine Schallempfänger sind also besser für hohe Frequenzen geeignet und weniger gut für tiefe Frequenzen.

Lautstärkeempfinden im Vergleich

Die neusten Disco-Hits in einer angenehmen Zimmerlautstärke – zumindest scheint dass Stella so zu empfinden. Jedoch nicht ihre Katze, die schnell aus dem Zimmer flitzt. Die Ohren verschiedener Lebewesen sind anscheinend unterschiedlich empfindlich. Welche Töne können wir am besten hören? Und wie sieht es bei verschiedenen Tierarten aus?

MultimedialSimulation [Flash] Beschreibung des Multimediaelementes
Den Hörbereich von Mensch, Katze und Huhn testen (Quelle: SWR) Multimedial

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