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Inhalt der Sendung

Der „Rohstoff" Fisch wird knapp. Immer weniger Kabeljau geht den Ostseefischern ins Netz. Doch der Bedarf an verbrauchsfertigem Fisch aus der Tiefkühltruhe steigt. Um die Nachfrage zu befriedigen, kreuzen riesige Fabrikschiffe über die Weltmeere. Aus vielen Meereshäfen sind die kleinen Fischkutter inzwischen verschwunden, während der Flughafen Frankfurt zur neuen Fischmetropole wird. „Flugfisch" aus Afrika und Asien gelangt über die Drehscheibe Frankfurt auf den europäischen Markt. Mit der zunehmenden Bedrohung der Fischbestände in freier Wildbahn wird die Fischzucht immer profitabler. Aber auch sie kann das Problem nicht dauerhaft lösen, denn zum Beispiel bei der Aufzucht von Lachsen wird Fisch aus dem offenen Meer verfüttert. Ein grundlegendes Umdenken wäre erforderlich, will man das ökologische Gleichgewicht und die Nahrungsquelle Fisch für kommende Generationen sichern.

  • Ein großes Schiff namens „Tenor“ übers Wasser. Der Rumpf ist dunkel, der Aufbau weiß. (Rechte: SWR – Print aus der Sendung)

    Fabrikschiffe fangen und verarbeiten den Fisch in Massen

  • Zu sehen sind die Köpfe mehrerer roter Fische, die nebeneinander liegen. (rechte: SWR – Print aus der Sendung)

    Fisch ist gesund und beliebt – der Bedarf steigt

  • Auf einem Förderband laufen große, rechteckige Blöcke in Richtung einer Maschine, wo sie unter einem Gitter verschwinden. (Rechte: SWR – Print aus der Sendung)

    Gefrorene Fischblöcke auf dem Weg zur Fischstäbchenproduktion