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Unterricht: Teens in USA - Missouri

Die methodisch-didaktischen Vorschläge für die drei Filme der Reihe "Teens in the USA - Missouri" sind so angelegt, dass sie parallel bearbeitet werden können. Der Schwerpunkt liegt auf individueller Arbeit mit Phasen der "peer correction" und Gruppenarbeit.

Wir fassen deshalb die methodisch-didaktischen Hinweise und Arbeitsblätter hier zusammen. Selbstverständlich ist es auch möglich, nur ein oder zwei Filme auszuwählen. Sie können auch mit den Filmen über die Teens aus San Diego kombiniert werden, die eine weitere typische Lebensweise in den USA zeigen: das Leben in einer Metropole an der Westküste. Die Arbeitsblätter wechseln zum Teil in den Methoden oder es gibt mehrere Varianten für eine Aufgabe, sodass sich auch dann ein abwechslungsreiches Programm ergibt, wenn Sie mehrere Filme hintereinander behandeln wollen.

Pre-Viewing

  • Ein Junge gießt in einem Gewächshaus Blumen; Rechte: WDR Cullen hat in der Schule Landwirtschaft als Fach gewählt.

Zur Einstimmung auf den Film gibt es zwei Arbeitsblätter zur Auswahl. Arbeitsblatt 1 zeigt Cullen, Lincoln und Katie in ein paar Situationen aus dem Film. Die Schülerinnen und Schüler sollen spontan Adjektive nennen, die sie nach dem ersten Eindruck mit den Jugendlichen verbinden – zum Beispiel "relaxed or tensed, easy-going or ambitious, cheerful or serious, calm or outgoing". Die Adjektive werden an der Tafel gesammelt und nach dem ersten Anschauen des Films noch einmal geprüft. War der erste Eindruck treffend oder nicht? Kommen noch weitere Adjektive hinzu?

Arbeitsblatt 2, in dem es um Katie und Lincoln geht, legt den Schwerpunkt auf das Beschreiben von Filmstils und geht tiefer. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fotos betrachten, beschreiben, was sie sehen und daraufhin über den Inhalt des Films spekulieren. Wie und wo leben Cullen, Katie oder Lincoln? Womit verbringen sie ihre Zeit und was interessiert sie? Beide Arbeitsblätter dienen dazu, dass die Schülerinnen und Schüler den Film anschließend aufmerksamer und gezielter ansehen. Arbeitsblatt 2 legt dabei ein größeres Gewicht auf das Beobachten und Beschreiben und bereitet so darauf vor, nicht nur der Sprache, sondern auch den Bildern im Film Informationen zu entnehmen

Auf dem Arbeitsblatt für Cullen sind statt Bildern Zitate aus dem Film abgedruckt.

While Viewing

Als "long-term viewing task" dient Arbeitsblatt 3, auf dem die Schüler alles notieren, was sie im Film über die Protagonisten erfahren – aus dem Text und aus den Bildern. Als Unterstützung enthält das Arbeitsblatt Kästchen mit inhaltlichen Rubriken wie Hobby, Schule, Familie usw. In das Kästchen ohne Überschrift können sie weitere Informationen eintragen. Dazu sollten die Schülerinnen und Schüler den Film nach eigenem Tempo im Computerraum – oder zu Hause – ansehen können. Sie vergleichen ihre Notizen mit einer Partnerin oder einem Partner. Anschließend erarbeiten sie in kleinen Gruppen ein Rollenprofil, das in Form einer lebensgroßen Silhouette auf Packpapier eingezeichnet und mit Informationen, Charakterisierungen und Zitaten versehen wird ("role on a wall"). Die Plakate werden aufgehängt und in einem Galeriegang besichtigt und verglichen.

Wenn Sie zwei oder mehrere Filme parallel bearbeiten lassen, können anschließend kleine Gruppen gebildet werden aus Schülern, die unterschiedliche Personen bearbeitet haben. Sie können Cullen, Katie oder Lincoln vergleichen und den Vergleich anschließend vor der Klasse präsentieren: Worin ähneln sich die Jugendlichen und was unterscheidet sie? Für die Vorbereitung der Präsentation können die Schülerinnen und Schüler Arbeitsblatt 5 nutzen, in dem sie in eine Tabelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten eintragen. Das Blatt enthält auch "language support" für den Vergleich.

Hier lohnt es sich, die drei Filme über Teens in San Diego hinzuzuziehen, da man direkt erkennen kann, wie sich das Leben im mittleren Westen von dem in einer Millionenstadt an der Westküste unterscheidet.

Für Schülerinnen und Schüler, denen es schwerer fällt, frei zu formulieren, gibt es für jeden Film eine einfache Aufgabe, um die wichtigsten Inhalte des Films zu sichern. Mal müssen die Schülerinnen und Schüler Multiple Choice Fragen beantworten (Cullen), mal Bildern die richtigen Aussagen zuordnen (Katie) oder entscheiden, welche Aussage richtig oder falsch ist (Lincoln).

Post-Viewing

Zur Charakterisierung der Protagonistinnen und Protagonisten gibt zwei Arbeitsblätter zur Auswahl:

  • Schriftlich und kurz kann ein Profil für ein fiktives soziales Netzwerk angelegt werden. Wie würden die Protagonisten sich selbst charakterisieren? Welches Bild würden sie auswählen und welche Informationen würden sie nur ihren Freunden zugänglich machen (Arbeitsblatt 6)? Diese Aufgabe kann auch als Hausaufgabe dienen.
  • Mündlich und etwas ausführlicher ist der "Hot Seat". Zwei Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle der Jugendlichen aus dem Film und müssen die Fragen ihrer Mitschüler beantworten. Das Arbeitsblatt 7 enthält Tipps sowohl für diejenigen, die auf dem "Hot Seat" Platz nehmen, als auch für die fragenden Schüler.
  • Hinter zwei Straßenschildern weht eine USA-Flagge; Rechte: WDR Hermann, Missouri hat deutsche Wurzeln.

In den Filmen werden eine Reihe von Themen aus dem Alltag der Jugendlichen in den USA wie Besonderheiten des Schulsystems, Waffenbesitz oder Tornados in Missouri erwähnt. Sie können in kurzen "one-minute presentations" vertieft werden. Für jeden der drei Jugendlichen gibt es dafür auf Arbeitsblatt 8 mehrere kurze Referatsthemen mit möglichen Informationsquellen im Internet sowie nützlichen englischen Suchworten für die Internetrecherche. Die Themen sind unterschiedlich komplex und können deshalb gut für die innere Differenzierung eingesetzt werden.

Für die Schülerinnen und Schüler, die der "one-minute presentation" zuhören, ist eine Checkliste zur Bewertung der Präsentation angehängt.

Zwei Referatsthemen werden auch im Multimediaquiz in diesem Wissenspool aufgegriffen: "What's German in Hermann?" und "High schools in the USA". Das Quiz geht über die Informationen im Film hinaus. Die Fragen können im Anschluss im Computerraum oder als Hausaufgabe gelöst werden. Mit dem Quiz trainieren die Schüler vor allem ihr Hörverstehen und erweitern ihr interkulturelles Wissen über die USA. Das Quiz zur Highschool ist anspruchsvoller, da die konkreten Fragen mit den Antwortmöglichkeiten erst nach dem Ansehen der Filmclips erscheinen.

Einige der Referatsthemen eignen sich für Diskussionen:

  • Führerschein mit 15 (Cullen)
  • Waffenbesitz und Zugang zu Waffen für Jugendliche (Katie und Lincoln)

Diese Themen können als "fishbowl"-Diskussionen angelegt werden. Zunächst werden die auf den Arbeitsblättern 9 vorgegebenen Positionen in Gruppen vorbereitet. Wenn die Diskussion beginnt, nehmen pro Position ein oder zwei Schüler in einem inneren Stuhlkreis Platz. Die anderen Personen sitzen in einem äußeren Kreis um die Diskutanten herum. Sie können in die Diskussion eingreifen und den Vertreter ihrer Gruppe ablösen, wenn sie wollen. Die Positionen, Vorbereitung, Ablauf und "language support" sind auf den Arbeitsblättern beschrieben.

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit können die Schülerinnen und Schüler die Quizrunden lösen. Es gibt zwei Quiz zu der Stadt Hermann und zwei allgemeine Quiz zu interkulturellem Wissen über die USA (General Knowledge und true or false) sowie einen zu Highschools in den USA. Das Quiz zu San Diego kann auch als Einstieg in die Filme über die drei Jugendlichen aus San Diego genutzt werden.

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  • Externer LinkTeens in South Africa

    Die Filme "Teens in South Africa" stellen drei Schülerinnen und Schüler vor, die in der Region von Kapstadt leben: einen weißen und einen farbigen Jungen sowie ein schwarzes Mädchen. Zusammen ergeben die Filme einen guten Einblick in die Lebensrealität Jugendlicher im heutigen Südafrika. In jedem Film werden zudem jeweils andere Aspekte der südafrikanischen Gesellschaft angesprochen.