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Sendungsinhalt: Der Krieg in der Heimat

Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit prägen jetzt nicht nur das Leben an der Front, sondern auch in der Heimat. Der Krieg hat das romantische Bild der intakten Heimat zerstört. Heimat und Front sind eins geworden - der Krieg ist überall. Millionen von Soldaten sind gefallen. Hunderttausende kommen in Kriegsgefangenschaft wie der Niederösterreicher Karl Kasser, der an der Ostfront gekämpft hat. Auch Frauen und Kinder leisten ihren Beitrag für das Vaterland: So meldet sich die Engländerin Gabrielle West freiwillig zum Dienst in einer Munitionsfabrik. Aber die Mobilität der Soldaten bringt auch neue Freiheiten: Angesichts des drohenden Todes werden althergebrachte Moralvorstellungen hinfällig. Männer und Frauen schließen leichter Bekanntschaft. So verliebt sich die Schülerin Elfriede Kuhr in einen jungen Fliegerleutnant. Doch der Krieg überschattet die romantischen Gefühle. Niemand glaubt mehr an ein gutes Ende.

Filmskript: Der Krieg in der Heimat

Der Krieg in der Heimat

Kapitelübersicht:

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Kriegsgefangene fern der Heimat

00:00 – 06:52

Millionen von Soldaten sind in den Schlachten an der West- und an der Ostfront gefallen. Tausende kommen in Kriegsgefangenschaft wie der Niederösterreicher Karl Kasser, der voller Angst und Zweifel für Österreich-Ungarn ins Feld gezogen ist und verwundet wurde. Mit dem Zug wird er in Richtung Sibirien transportiert. Kein Staat ist auf die enormen Mengen an Kriegsgefangenen vorbereitet. Je länger der Krieg dauert, desto verzweifelter wird die Situation der Soldaten an der Front und der Gefangenen. Für sie und für die Daheimgebliebenen wird die Feldpost zum einzigen Halt.

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Mobilität und neue Freiheit

06:52 – 13:26

Für die Soldaten bedeutet der Krieg auch Mobilität und neue Freiheit. Sie wollen das Leben genießen, solange dies noch möglich ist, gelangen von Ort zu Ort und haben die Möglichkeit, Frauen kennen zu lernen. Auch für viele Mädchen und Frauen ist es jetzt leicht, Männerbekanntschaften zu schließen. In Schneidemühl, wo Jagd- und Bombenflugzeuge gebaut und Heeresoffiziere zu Piloten ausgebildet werden, lernt die 13-jährige Elfriede Kuhr einen jungen Fliegerleutnant kennen. Sie ist aufgeregt und stolz, da sie jetzt auch „einen Leutnant hat“.

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Einsatz der Frauen in der Heimat

13:26 – 18:09

Millionen Männer sind in den Krieg gezogen. Zu Hause, in der Rüstungsindustrie, fehlt es an Arbeitskräften. Wie viele Frauen meldet sich die Engländerin Gabrielle West freiwillig zum Dienst in einer Munitionsfabrik. Sie trifft auf katastrophale Arbeitsbedingungen; die Frauen setzen ihre Gesundheit aufs Spiel - und Ihr Leben.

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Der Krieg ist überall

18:09 – Ende

Schon lange bestimmt der Krieg nicht nur an der Front, sondern auch in der Heimat das Leben. Alle Nationen haben zahllose Opfer, Verwundete, Kriegsgefangene und Flüchtlinge zu beklagen. Zeppeline gleiten unbemerkt über das Land und werfen lautlos Bomben ab. Die Luftangriffe bedrohen Städte fern der Front, töten Zivilisten, Frauen und Kinder. Gabrielle West erlebt, wie die Bomben in der Munitionsfabrik einschlagen. Mutig kommt sie einer Arbeiterin zu Hilfe, die es nicht alleine in den Schutzraum schafft. Der Gefangenentransport, mit dem Karl Kasser heim zu kehren hofft, führt ins Ungewisse...