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Sendungsinhalt: Ausbruch des Krieges

Als im Juni 1914 in Sarajewo der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau ermordet werden, ist Europa ein von Spannungen gezeichneter Kontinent. Der Erste Weltkrieg bricht aus. Die Menschen empfinden es als ihre Pflicht, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Die junge Kosakin Marina Yurlova will für den russischen Zaren kämpfen. Der 18-jährige Peter Kollwitz zieht für Deutschland an die Westfront; der Landwirt Karl Kasser soll das Großreich Österreich-Ungarn an der Ostfront verteidigen. Im ostdeutschen Schneidemühl, nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt, fürchtet die 12-jährige Elfriede Kuhr den Einmarsch der Russen. Im französischen Sedan erlebt der 10-jährige Yves Congar, wie seine Heimatstadt von den Deutschen angegriffen wird.

Filmskript: Ausbruch des Krieges

Der Ausbruch des Krieges

Kapitelübersicht:

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In den Krieg fürs Vaterland

00:00 – 08:46

Als am 28. Juni 1914 in Sarajewo der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie erschossen werden, bricht der Erste Weltkrieg aus. Serbien verbündet sich mit Russland und Frankreich; Österreich-Ungarn mit Deutschland. Die junge Kosakin Marina Yurlova will - wie ihr Vater - für den russischen Zaren kämpfen. Peter Kollwitz, der 18-jährige Sohn der Künstlerin Käthe Kollwitz, wünscht sich nichts mehr, als für Deutschland in den Krieg zu ziehen. Der Krieg, so glauben beide, wird alles besser machen.

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Der Krieg wird zum Weltkrieg

08:46 – 16:42

Am 4. August 1914 erklärt Großbritannien, Frankreichs neuer Verbündeter, Deutschland den Krieg. Der europäische Konflikt weitet sich zu einem Weltkrieg aus. Millionen von Soldaten werden mobilisiert. Der Landwirt Karl Kasser fürchtet den Krieg; doch er wird eingezogen und muss für seine Heimat, das Großreich Österreich-Ungarn, an der Ostfront kämpfen. Peter Kollwitz zieht voller Begeisterung und Überzeugung an die Westfront, nach Nordfrankreich. Marina Yurlova folgt wild entschlossen den russischen Truppen in Richtung Ostpreußen. Für den zehnjährigen Franzosen Yves Congar ist der Krieg ein Abenteuer. Doch er erlebt, wie seine Heimatstadt Sedan zum zweiten Mal nach dem Krieg von 1870/71 von den Deutschen angegriffen wird.

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Die Front rückt näher

16:42 – 22:16

Mitte August 1914 dringt die russische Armee nach Ostpreußen vor. Das Ziel des Zaren ist der Vorstoß der russischen Truppen nach Berlin. Das Deutsche Reich kämpft nun an der West- und an der Ostfront. In Schneidemühl, nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt, lebt die 12-jährige Elfriede Kuhr bei ihrer Großmutter. In der Schule wird die Überlegenheit der Deutschen beschworen, doch Elfriede fürchtet, dass die Russen bald einmarschieren könnten und sie Schneidemühl verlassen müssen.

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Nur noch Angst und Schrecken

22:16 – Ende

An der Westfront dringen die Deutschen unaufhaltsam nach Frankreich vor und nehmen Yves Congars Heimatstadt Sedan ein. An der Ostfront, in Ostpreußen, gelingt es den deutschen Truppen, die Russen bei Tannenberg zu schlagen. Tausende russische Soldaten kommen in Kriegsgefangenschaft. Nur drei Monate nach Kriegsbeginn sind mehr als eine Million Soldaten gefallen. Käthe und Karl Kollwitz hoffen voller Sorge auf Nachricht von ihrem Sohn.